Zisser Schwertransport GmbH

Zisser Schwertransport GmbH Schwer & Spezialtransporte

15/06/2026

Der "gute" LKW bringt das Paket, der "böse" LKW fährt nur an deiner Haustür vorbei? Warum wir beim Güterverkehr oft mit zweierlei Maß messen – und was die Psychologie zu diesem Phänomen sagt. 👇

Hand aufs Herz: Wir alle sind Konsumenten. Wir schätzen volle Supermarktregale, die schnelle Lieferung der Online-Bestellung und das neue Sofa aus dem Möbelhaus. Doch sobald es um den Güterverkehr vor unserer Haustür geht – besonders auf hochfrequentierten Routen wie dem Brennerkorridor in Tirol –, kocht die Stimmung regelmäßig hoch.

Dabei zeigt sich in der Kritik ein faszinierendes Phänomen: Wir teilen den Verkehr unbewusst in „gut“ und „böse“ ein.

🟢 Der „gute“ LKW (Ziel- und Quellverkehr): Er bringt mir direkt die Pakete, holt meinen Müll oder beliefert meinen Supermarkt ums Eck. Sein Nutzen ist für mir direkt greifbar, also wird er geduldet oder sogar positiv gesehen.
🔴 Der „böse“ LKW (Transitverkehr): Er fährt scheinbar grundlos an meinem Fenster vorbei. Weil ich keinen direkten persönlichen Vorteil aus seiner Ladung ziehen, werde ich ihn verteufeln.

Ein psychologischer Blick auf das Phänomen 🧠
Hinter dieser doppelten Moral steckt kein böser Wille, sondern ganz menschliche Psychologie:

1️⃣ Kognitive Dissonanz: Wir wollen den modernen Lebensstandard, aber nicht die logistischen Konsequenzen. Um diesen inneren Widerspruch aufzulösen, deklarieren wir unseren eigenen Konsumverkehr als „notwendig“ und den für andere als „störenden Transit“.

2️⃣ Das NIMBY-Prinzip (Not In My Back Yard): „Ja zu den LKW´s, aber bitte nicht vor meiner Haustür.“

3️⃣ Der egozentrische Bias: Wir bewerten die Umwelt primär aus unserer eigenen Perspektive.

Alles eine Frage des Standorts! 🗺️

Das zeigt das beste Beispiel aus der Praxis: Ein LKW kommt aus Deutschland. Der Anwohner in Vomp ärgert sich über den „bösen Transit-LKW“. Nur wenige Kilometer weiter in Wattens wird exakt derselbe LKW vom Warenempfänger schon sehnsüchtig erwartet, weil er die bestellte Ware bringt.

Ob sich diese Debatte auf 10 Kilometern in Tirol abspielt oder zwischen Stockholm und Palermo: Jeder LKW ist immer irgendwo im Ziel- und Quellverkehr unterwegs. Er fährt niemals ohne Grund.

Der LKW ist nicht der Verursacher des Verkehrs – er ist lediglich das Transportmittel, das täglich liefert, was unsere moderne Konsumgesellschaft von Industrie und Handel verlangt. Den „Überbringer der Botschaft“ zu kritisieren, löst das Problem nicht.
Lassen Sie uns die Debatte versachlichen und den Blickwinkel weiten: Der Transit-LKW von heute ist der Versorger von morgen!

🚛🔄

20/04/2026

Die wohl aufwendigste Gartenbank der letzten Tage - Wir hoffen der Besitzer sitzt bequem ... auch noch nach Erhalt der Rechnung😀

Montage einer Werbetafel für unseren Prestigekunden Qart Werbegrafik Vielen Dank für den Auftrag 👍
15/04/2026

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Vielen Dank für den Auftrag 👍

24/03/2026

3 Vorschläge zur Stritpreis Bremse

Viele interessierte Leser unserer Postings haben uns in den letzten Tagen inhaltlich zugestimmt, aber auch geraten, weniger zu kritisieren, sondern vielmehr Taten zu setzen. Viele Stimmen fordern einen LKW-Streik, der das System lahmlegen und die Regierung zum Handeln zwingen soll. Darüber kann man nachdenken, aber vorerst möchten wir Lösungen präsentieren.

Die Politik muss ihre Hausaufgaben machen. Wir haben nachgerechnet: Ein Dieselpreis um 1,50 € ist machbar – ohne Planwirtschaft, sondern mit Hausverstand!

📊 DER FAKTEN-CHECK: Rohöl vs. Zapfsäule
Wir sehen täglich an der Tankstelle, dass die Konzerne an der Kassa gerne großzügig aufrechnen, wenn das Rohöl teurer wird. Hier ist die Rechnung vom 02.03.2026 bis heute:

Anstieg Rohöl (pro Barrel): + 30,65 €
Das macht pro LITER Rohöl: + 19,3 Cent
Anstieg an der ZAPFSÄULE: + 40,0 Cent

Das Ergebnis: Obwohl der Rohstoff nur um knapp 19 Cent teurer wurde, schlagen die Konzerne an der Tankstelle satte 40 Cent drauf. Ganze 21 Cent pro Liter wandern also als "Zusatz-Gewinn" oder durch die mitsteigende Steuer direkt am Rohölpreis vorbei in die Kassen!

💡 Unser 3-Stufen-Plan zur sofortigen Entlastung:

1. Der OMV-Hebel (Eigentümerrecht nutzen!) 🏛️
Die Republik Österreich ist über die ÖBAG mit 31,5 % an der OMV beteiligt. Die Bundesregierung muss als Kernaktionär auf die Geschäftsführung einwirken: Keine künstlichen Aufschläge mehr! Ziel: Die OMV gibt nur die realen 19 Cent Mehrkosten weiter.

Effekt: Der Preis sinkt sofort von 2,05 € auf 1,84 €. Die OMV macht durch das riesige Kunden-Volumen, dass nun vorwiegend bei OMV tankt, trotzdem ein Top-Geschäft!

2. CO2-Steuer sofort aussetzen! 💨💸
In der aktuellen Krise ist diese Steuer reiner Ballast für Wirtschaft und Bürger. Es gibt auch keine rechtliche Rechtfertigung mehr dafür, weil der erwünschte Effekt (CO2 Einsparung durch höhere Preise) nicht eingetreten ist. Also keine Angst vor der EU ...

Ersparnis: Weg damit und der Preis fällt um weitere 15 Cent auf 1,69 €!

3. Marktdruck durch Wettbewerb 🏁
Wenn die OMV als Marktführer vorangeht, werden vielleicht (wahrscheinlich) Shell, BP und Co. nachziehen, um ihre Kunden nicht komplett an die OMV zu verlieren. Der Wettbewerb drückt den Preis letztlich auf das Ziel-Niveau.

🔥 Das Ziel: 1,50 € pro Liter sind ökonomisch fair und machbar!
Fazit: Der Staat hat als Miteigentümer der OMV das Steuer bereits in der Hand – er muss es nur endlich in Richtung Fairness bewegen! 📢🚩

TEILT diesen Beitrag, wenn ihr auch findet, dass 1,50 € an der Zapfsäule möglich sein müssen!

19/03/2026
17/03/2026

Heute ist der 16. März 2026. Bei weitem kein ehrwürdiger, aber in jedem Fall (leider) ein denkwürdiger Tag.

Heute vor exakt 6 Jahren wurde in Österreich der erste Corona-Lockdown ausgerufen. Jeder Mensch in diesem Land wusste plötzlich, dass DREI Dinge zum Überleben essenziell notwendig sind: Nudeln, Klopapier und LKWs. Auf einmal wurde allen bewusst, dass die Versorgungssicherheit in unserem Land unmittelbar von uns abhängt.

Viele hatten damals Angst, dass LKW-Fahrer nicht mehr heimkommen, weil sie an den Grenzen abgestellt werden, in Quarantäne müssen oder überhaupt nicht mehr fahren dürfen. Doch genau das Gegenteil war der Fall! LKW-Fahrverbote und Lenk- und Ruhezeitenbestimmungen wurden vorübergehend ausgesetzt. Die verzweifelte Botschaft aus der Gesellschaft lautete: „Bitte, bitte fahrt´ s, bringt uns die Lebensmittel in den Supermarkt, die Treibstoffe auf die Tankstelle und holt unseren Müll!“. Sogar die damalige Klimaschutzministerin hat sich per Video bei den Lkw-Fahrern bedankt.

Aber wofür genau? Wir haben auch vor dem 16. März 2020 täglich alles gebracht, was Industrie, Handel und Konsumenten zum Leben brauchen. Es gab in diesen Tagen nur einen ganz großen Unterschied: Unsere Leistung wurde plötzlich für jeden sichtbar und den Menschen wurde bewusst, dass ohne LKW rein gar nichts mehr geht. Zu diesem Zeitpunkt war unser Image plötzlich ganz, ganz weit oben. Genau dort, wo es hingehört!

Dass nur wenige Wochen nach den Lockdowns alles wieder vergessen war, steht auf einem anderen Blatt. So ist es halt nun einmal in unserer abgehobenen Luxus-Wegwerfgesellschaft.
Wir möchten den heutigen Tag umso mehr zum Anlass nehmen, um uns bei allen österreichischen Transportunternehmen und den dort beschäftigten Fahrerinnen und Fahrern von Herzen zu bedanken. Danke, dass ihr täglich gewissenhaft eure Arbeit macht und stolz darauf seid, der wichtigste Systemerhalter in diesem Land zu sein! Uns ist vollkommen klar, dass diese unverzichtbare Leistung vor dem 16. März 2020 genauso gut erbracht wurde wie danach – und auch für alle Zukunft erbracht wird.

Anscheinend braucht es halt ab und zu genau solche Weckrufe für die Öffentlichkeit, die Medien und die Politik, die den Menschen wieder klarmachen, wer hier Tag für Tag verlässlich dafür sorgt, dass der Karren gezogen wird. Vielen DANK an alle FRIENDS on the Road und weiterhin GUTE FAHRT!



Originalbild: Otmar Winterleitner, lichtmeister.com

14/03/2026
28/11/2025

Mit einer Nutzlast von 82 Tonnen steht unser neuer 6-Achs Tele-Tieflader ab sofort für Euch bereit um spannende Transportaufgaben zu bewältigen💪💪💪

31/10/2025

Ein neues Zuhause auf dem Weg in die Schweiz- vielen Dank der Firma Wohnwagon für den Auftrag und meinem Team für die perfekte Abwicklung 🔝

Hebearbeit und Transport in Wr.Neudorf💪💪
15/09/2025

Hebearbeit und Transport in Wr.Neudorf💪💪

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Rheinboldstrasse 10
Biedermannsdorf
2362

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