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Happy Aviation Maintenance Technician Day! 🛠️🧰🚁✈️Heute am 24. Mai feiern wir die unverzichtbaren Fachkräfte am Boden, di...
24/05/2026

Happy Aviation Maintenance Technician Day! 🛠️🧰🚁✈️

Heute am 24. Mai feiern wir die unverzichtbaren Fachkräfte am Boden, die mit absoluter Präzision, Geduld und Disziplin die Sicherheit im weltweiten Flugverkehr garantieren.

Der Tag ehrt den ersten Flugzeugmechaniker der Geschichte, der am 24. Mai 1868 geboren wurde. Taylor baute den maßgeschneiderten Aluminium-Motor für den historischen Erstflug der Brüder Wright im Jahr 1903. Während Pilotinnen und Piloten in der Luft glänzen, sorgt die Wartungscrew am Boden dafür, dass jedes Flugzeug überhaupt sicher abheben kann - wie etwa vor wenigen Tagen nach der sicherheitsbedingten Außenlandung der Agusta-Bell AB.212 5D-HP und der perfekten Feldinstandsetzung durch die Techniker der Fliegerwerft 3 des Bundesheeres in Hörsching.

Aber nicht nur dort sorgen die Flugzeugmechaniker mit Präzision für sichere Verhältnisse für Flugzeuge, Piloten und Passagiere. In Oberösterreich gibt es eine Reihe hochqualifizierter Unternehmen im Bereich der Luftfahrzeugtechnik, angefangen etwa von Austrian Aircraft Corporation AAC, der Globe Air Technik, HB-Flugtechnik, Air Ambulance Technology, Bombardier Aerospace, BRP-Rotax bis hin zu allen Luftsportvereinen, die auf den Flugplätzen in Oberösterreich für einen reibungslosen und technisch-sicheren Ablauf sorgen.

Für alle, welche Interesse an diesem spannenden Beruf haben, denen sei https://karriere.bundesheer.at/zivil/lehre oder https://jobs.ams.at/public/emps/jobs?query=LuftfahrzeugtechnikerIn empfohlen.

📷 Kommando Luftunterstützung

Außenandung auf Acker im MühlviertelWährend des Seenlaufs im Klaffer am Hochficht musste der Pilot am 24. Mai 2026 einer...
24/05/2026

Außenandung auf Acker im Mühlviertel

Während des Seenlaufs im Klaffer am Hochficht musste der Pilot am 24. Mai 2026 einer Schleicher ASW19 aus dem Bezirk Eferding im Zuge eines Streckenfluges auf einem Acker außenlanden. Die in der Nähe befindliche, im Lotsendienst für die Sportveranstaltung eingesetzte, Freiwillige Feuerwehr Klaffer rückte sofort zur Lageerkundung aus. Der Pilot blieb allerdings unverletzt, auch am Segelflugzeug entstand kein größerer Schaden.

Das gute Frühsommerwetter und die hervorragende Thermik über dem Hochficht-Gebiet im tschechisch-oberösterreichischen Grenzraum nutzten an diesem Tag zahlreiche Piloten für ausgedehnte Streckenflüge, so etwa auch aus Niederbayern, Tschechien und aus Niederösterreich.

📷 FF Klaffer am Hochficht

"Happy 2. Birthday to me" - Gleitschirmpilotin aus Oberösterreich überlebte spektakulären Flugunfall in Zell am SeeManch...
24/05/2026

"Happy 2. Birthday to me" - Gleitschirmpilotin aus Oberösterreich überlebte spektakulären Flugunfall in Zell am See

Manche Geschichten schreibt nur das wahre Leben, wie diese hier: Die leidenschaftliche Gleitschirmpilotin Sabrina T. aus Oberösterreich hob am 23. Mai 2026 von der Schmittenhöhe, dem Hausberg von Zell am See, ab und genoss ihren Gleitschirmflug bei schönem Frühsommerwetter über die Pinzgauer Hütte. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich von Norden eine Reims-Cessna F182Q eines ortsansässigen Flugvereins, pilotiert von einem 28-jährigen Piloten aus Tirol.

Es passierte genau das, vor dem sich wohl ziemlich jeder Gleitschirmpilot fürchtet: Da beide Flugobjekte auf ähnlicher Flughöhe unterwegs waren, kollidierten diese in der Luft. Dabei zerfetzte die Cessna den Gleitschirm von Sabrina T. noch in der Luft, welche sich mit ihrem Notschirm und einer harten Landung auf einer Forststraße aus dieser misslichen wie unglaublichen Lage retten konnte. Die 44-Jährige kam dabei mit leichten Verletzungen davon und kommentierte dies in ihrem Instagram-Reel mit den Worten "I leb no". Auch der Pilot der Cessna konnte sicher am Flugplatz von Zell am See landen, obwohl sich der Gleitschirm am Flugzeug verhedderte.

Sabrina T. schrieb auf ihrem Instagram-Account dazu: "Happy 2. Birthday to me. Der Tag an dem dich als Paragleiter eine Cessna172 aus dem Himmel holt ... Ich kann es eigentlich noch immer nicht glauben das ich hier sitze und das hier tippe und außer ein paar fiesen blauen Flecken und rundum Prellungen wirklich nichts passiert ist 🙏"

In dem betreffenden Bereich gilt der Luftraum E, ein kontrollierter Luftraum, der sowohl für den Sichtflug (VFR) als auch für den Instrumentenflug (IFR) genutzt wird. In Mitteleuropa (wie in Österreich, Deutschland und der Schweiz) beginnt er in der Regel ab 2.500 Fuß (ca. 760 m) über Grund und reicht bis Flugfläche 100 (ca. 3.048 m). Für Sichtflieger ist keine Freigabe durch die Flugsicherung erforderlich, es gilt das Prinzip "gesehen und gesehen werden".

Die Schmittenhöhe in Zell am See auf ca. 2.000 m Seehöhe zählt zu den bekanntesten und abwechslungsreichsten Gleitschirmfluggebieten in Österreich. Dank des verlässlichen Aufwinds aus dem Südostkessel und Startplätzen in fast alle Himmelsrichtungen bietet der Berg sowohl für Solopiloten als auch für Tandemflüge exzellente thermische Bedingungen. Wegen des nahen Flugplatzes Zell am See gelten strenge Höhen- und Luftraumbeschränkungen. Überschüssige Höhe muss zwingend westlich des Sperrgebietes und in Hangnähe abgebaut werden.

Zur Klärung des Unfallhergangs bzw. der Unfallursache hat die Alpinpolizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen.

Das ganze, unglaubliche Video dieses Flugunfalls finden Sie hier: https://www.instagram.com/reel/DYtmlD-svEl/

Wir wünschen beiden Piloten alles Gute, eine rasche Genesung und wieder baldiges Vertrauen für ihre neuen Flugabenteuer.

📷 Instagram sab_thi

Fakten zur Buchung von Fernzielen aktuell ab Linz Weil und vorgeworfen wurde, wir hätten undifferenziert und zum Nachtei...
24/05/2026

Fakten zur Buchung von Fernzielen aktuell ab Linz

Weil und vorgeworfen wurde, wir hätten undifferenziert und zum Nachteil des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH betreffend der Buchungsmöglichkeit von Fernzielen ab Linz via Frankfurt berichtet, möchten wir sehr konkrete Fakten sprechen lassen:

FAKT 1 - Beispiel Winter 2026/2027:

Fernzielreisen werden nicht spontan gebucht, der Vorlaufzeit zwischen Buchung und Reiseantritt liegt bei den Kunden aus Oberösterreich überwiegend zwischen 8 und 12 Monaten.

Aktuell (Stand 24.05.2026) ist kein Flugplan für die Frankfurt-Flüge im Winterflugplan 2026/2027 geladen, gleichbedeutend gibt es demnach zur Zeit auch keine Möglichkeit, Fernziele in den Fernreisen-starken Monaten November 2026 bis März 2027 einzubuchen. Sehr wohl aber ab Wien, Salzburg oder München.

FAKT 2 - Beispiel Mexiko:

Als Referenzhotel wählen wir das kundenbeliebte Xaloc Resort**** auf der Insel Holbox, Aufenthalt 14 Tage im DZ Double Superior.

Selbst über die freizugängliche Buchungsseite der TUI ist dieses Hotel im Reisezeitraum Oktober 2026 (07.-15.10.2026) mit Abflug ab Linz als günstigster Preis um EUR 8.951,00 pro Person zu finden. Ab Wien hingegen um EUR 2.947,00 pro Person.

Hintergrund ist die Tatsache, dass der Flughafen Cancun ab Linz nur mit einem weiteren Umstieg auf einem nordamerikanischen Flughafen zusammen mit einer höheren Buchungsklasse erreichbar ist, weshalb die Flugtarife wesentlich höher ausfallen. Ab Wien greift bspw. der Veranstalter TUI auf die Flugmöglichkeit mit Condor via Frankfurt zurück.

FAKT 3 - Beispiel Dominikanische Republik:

Als Referenzhotel wählen wir das Dream Dominicus***** La Romana, Aufenthalt 14 Tage, All-Inclusive im DZ Deluxe Tropical View

TUI bietet dieses Hotel im Reisezeitraum 08.-15.2026 mit Flug ab Linz um EUR 2.224,00 pro Person an. Zum selben Reisezeitraum ist dieses Hotel mit Flug ab Salzburg um 14 Euro p.P. billiger zu finden, gestaltet man den Reisezeitraum etwas flexibler, bereits um EUR 2.183,00 p.P, mit Flug ab Wien gleich ab EUR 1.907,00 pro Person im Doppelzimmer.

FAKT 4 - Beispiel Sansibar

Das TUI BLUE Bahari Zanzibar***** dient als Referenz mit zweiwöchigen Aufenthalt, All-Inclusive im DZ Deluxe Room.

Mit Flug ab Linz offeriert TUI dieses Hotel inkl. Frühbucherrabatt aktuell um EUR 2.884,00 pro Person, während es ab Wien eine Woche zuvor bereits ab EUR 2.068,00 p.P. zu buchen ist. Ab Salzburg und Flug mit Turkish Airlines um EUR 2.187,00 pro Person.

Wir halten ausdrücklich fest, dass wir als wirklich bekennende Unterstützer des Linzer Flughafens diesen absolut eben nicht negativ darstellen wollen, wir dennoch auf die darliegenden Fakten hinweisen wollen - ja, eben als echte Freunde des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH, müssen - dass aktuell Fernflüge ab Linz entweder mangels fehlender Freischaltung der Frankfurt-Flüge im kommenden Winterflugplan schlichtweg noch gar nicht buchbar sind bzw., wie man sieht, preislich total ins Hintertreffen geraten sind.

Wir hoffen natürlich, dass so bald wie möglich die Freischaltung der Flüge nach Frankfurt für den Winter 2026/2027 passiert. Allzu gern würden wir auch entsprechend preislich attraktive Reiseangebote bewerben, insbesondere in den nächsten Wochen, da hier erfahrungsgemäß sehr gerne die Fernflugreisen in den oberösterreichischen Reisebüros gebucht werden.

Zum Vergleich: als die schwedische BRA im Auftrag von Austrian Airlines zwischen Linz und Frankfurt flog, konnten mitunter äußerst attraktive Preise für Fernziele gefunden werden.

NUR: aktuell ist dies LEIDER nicht möglich, so leid es uns auch wirklich in unseren Flughafen-Herzen auch tut 💔😢

Einziger flugfähiger "Silver Star" Europas trainierte in Linz Ein - noch - ungewöhnliches Flugzeug war am Samstagnachmit...
23/05/2026

Einziger flugfähiger "Silver Star" Europas trainierte in Linz

Ein - noch - ungewöhnliches Flugzeug war am Samstagnachmittag im Luftraum über Linz und Umgebung sein: eine 1951 für die Royal Canadian Air Force produzierte CT-133 "Silver Star", das einzige flugfähige Exemplar in Europa. Bis zuletzt war dieses historische Flugzeug für das Norwegian Air Force Historical Squadron unterwegs, in Zukunft soll es für die Flying Bulls unter anderem an Airshows teilnehmen.

Die Lockheed T-33 Shooting Star (auch bekannt als „T-Bird“) ist ein extrem erfolgreicher, zweisitziger Unterschall-Teiltrainer, der ab Ende der 1940er-Jahre von dem US-amerikanischen Hersteller Lockheed sowie von Canadair als CT-133 "Silver Star" in Lizenz produziert wurde. Sie basiert direkt auf dem einsitzigen Kampfflugzeug F-80 Shooting Star und wurde durch das Hinzufügen eines zweiten Cockpitsitzes für den Fluglehrer zum weltweit ersten reinen Jet-Trainer modifiziert.

Der erste Blick auf den neuen Sikorsky UH-60MIm Juni 2024 wurde der Vertrag über den Kauf von 12 werksneuen UH-60M "Blac...
23/05/2026

Der erste Blick auf den neuen Sikorsky UH-60M

Im Juni 2024 wurde der Vertrag über den Kauf von 12 werksneuen UH-60M "Blackhawk" des US-amerikanischen Herstellers Sikorsky unterzeichnet, welche ab 2028 schrittweise die Agusta-Bell AB.212 am Standort Hörsching ablösen sollen.

Die Beschaffung der UH-60 in der Version "Mike" für die österreichischen Luftstreitkräfte erfolgt über das Foreign Military Sales (FMS) Programm der US Army in Kooperation mit den Vereinigten Staaten von Amerika. In einem Gesamtpaket werden die Luftfahrzeuge mit den logistischen Leistungen, Missionsausrüstung sowie die erforderlichen Ausbildungen für Piloten und Techniker mit einem geplanten Budgetrahmen von EUR 715 Mio. beschafft.

Nun erfolgte der Premierenblick auf die erste UH-60M für das Bundesheer, welche im Werk von Sikorsky in Stratford, Connecticut, gefertigt werden. Anschließend werden die Hubschrauber nach Alabama überführt, wo sie ihre kundenspezifischen Avionik- und Ausrüstungspakete erhalten und entsprechend für die Übergabe lackiert werden.

Die Sikorsky UH-60M ist die modernste Serienvariante des legendären Black Hawk-Mehrzweckhubschraubers. Sie zeichnet sich besonders durch ein digitales "Glass Cockpit", stärkere Triebwerke, neuartige Rotorblätter aus Verbundwerkstoff für mehr Auftrieb und eine verstärkte Zelle aus. Optisches Unterscheidungsmerkmal zur bereits beim Bundesheer eingesetzten S-70A-42 "Blackhawk" ist der Triebwerksauslass, der nach oben verläuft. Dies bringt den Vorteil, dass die Abgase schneller verwirbelt werden und somit den Hubschrauber besser im Infrarotspektrum vor einer Erfassung geschützt ist.

"Tante Anna" zu Besuch in Wels Im Rahmen eines Rückfluges vom Budapester Flugplatz Budaors zum Heimatflughafen Grenchen ...
23/05/2026

"Tante Anna" zu Besuch in Wels

Im Rahmen eines Rückfluges vom Budapester Flugplatz Budaors zum Heimatflughafen Grenchen im Schweizer Kanton Solothurn legte die Antonov An-2P des "Antonov Verein Schweiz" einen kurzen Stopp am Welser Flugplatz ein.

Die liebevoll „Tante Anna“ genannte Maschine ist der größte im Einsatz befindliche einmotorige Doppeldecker der Welt. Zum Grundgedanken des Erhalts historischer Flugzeuge wurde der "Antonov Verein Schweiz" 1997 gegründet, seit 2000 wird für Rundflüge, Absetzflüge für Fallschirmspringer, aber auch Streckenflüge im Rahmen von Vereinsreisen die in Ungarn registrierte Antonov An-2P HA-ABA genutzt.

In den letzten Monaten entstand im schönen Thalheim bei Wels wohl eine der einzigartigsten privaten Sammlungen von Model...
22/05/2026

In den letzten Monaten entstand im schönen Thalheim bei Wels wohl eine der einzigartigsten privaten Sammlungen von Modellflugzeugen und anderen originalen Devotionalien mit Schwerpunkt Luftfahrt in Österreich.

"Seit meinem 7. Lebensjahr bin ich bereits leidenschaftlicher Sammler von Modellflugzeugen", erklärt Michael David, der damals von seinen Eltern durch regelmäßige Besuche von deutschen Flughäfen und Fachgeschäften, die damals Flugzeugmodelle führten, maßgeblich unterstützt wurde. "Denen bin ich nach wie vor sehr dankbar, dass sie es mir ermöglicht haben, während unserer Urlaubsreisen auch so viele Flughäfen kennenzulernen", schwelgt er in lieber Erinnerung an seine mittlerweile verstorbenen Eltern. „So durfte ich viele Flughäfen zwischen dem Nordkap und Kreta, zwischen den Kanaren und Osteuropa kennenlernen. Dabei kam auch das ein oder andere Flugzeugmodell mit nach Hause."

Nach einer langjährigen Pause und eher einem glücklichen Umstand geschuldet startete allerdings die Sammlerleidenschaft von Michael David wieder völlig neu durch: „Durch die Anfangsbuchstaben meines Namens und das Geburtsjahr 1982 bin ich im Speziellen der MD-82 persönlich sehr nah verbunden. Als ich die Möglichkeit bekommen habe, ein Modell der MD-82 im Maßstab 1:100 zu erhalten, konnte ich nicht nein sagen!". Dieses Modell war auch die Initialzündung, um noch tiefer als je zuvor in die Sammlerszene einzutauchen. "Schon bald war mir klar, Sammeln alleine ist das eine, den besonderen Reiz macht dann es doch dann aus, wenn man sich auf eine bestimmte Richtung konzentriert", so David, der trotz seiner durch einen Geburtsfehler vorliegenden Körperbehinderung, auch leidenschaftlicher Planespotter am Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH ist. Diese Konzentration auf eine bestimmte Richtung war bald klar: die österreichische Luftfahrt.

Durch das tiefere Eintauchen in die Sammlerszene gelang es David, entsprechende Kontakte zu knüpfen und die ersten besonderen, gar einzigartigen Flugzeugmodelle aus Österreich zu erwerben. "Als mir eine McDonnell Douglas MD-11 in den Farben der Austrian mit dem Vermerk "customer model" angeboten wurde, wusste ich: Wow, die muss ich haben", erzählt David mit strahlenden Augen. Kurze Zeit später folgten weitere Modellraritäten, so eine Swearingen Metro, eine Douglas DC-9-32 oder ein Modell für eine dem Bundesheer angebotene Northrop F-5 über einen Dachbodenfund in Niederösterreich. Ursprünglich hatte David ganz andere Pläne für seine Sammlung, wie er nachdenklich erzählt: „Eigentlich wollte ich sie dem Flughafenverein in Linz als Schaumodelle zur Verfügung stellen, da solche Modelle sehr gerne Leute anziehen und zur Mitgliedergewinnung des unter einem Altersproblem leidenden Vereins dienlich sein sollten." Es sollte anders kommen, die Wege trennten sich, doch David setzte seinen bereits eingeschlagenen Sammlerweg fort.

"Dies half mir auch über eine sehr schwere mentale Zeit, einerseits durch das Ende beim Verein, andererseits maßgeblich durch einschneidend schwere Probleme im privaten bzw. ehemaligen beruflichen Umfeld, hinweg", gibt Michael David unumwunden und mit feuchten Augen zu. „Gerade zu der Zeit, als ich meine damaligen "Flughafenfreunde" persönlich wirklich gebraucht hätte, haben gerade sie mich im Stich gelassen. Und das, obwohl mich der frühere Obmann laut eigener Aussage gerne bzw. sogar lieber als Nachfolger gesehen hätte. Ich stand allerdings anderen dafür im Weg, wohl auch, weil ich eine Behinderung habe. Spätere reumütige Versprechen, sich bei mir zu melden, wurden bis heute nicht eingehalten. Aber so ist das Leben wohl halt. Dies ist wohl der Dank für tausende Freizeitstunden und auch finanzielle Aufwendungen, die man für den Verein über 20 Jahre aufbrachte.“

Andererseits unterhält David nach wie vor gute Beziehungen zu den anderen Flughafenvereinen, dies öffnete allerdings auch neue Türen, wie David in vielen Gesprächen mit anderen Sammlern bald merkte: "Ich wurde etwa in Wien von einem Sammler in seinen wunderbaren Schauraum eingeladen, mit dem ich etwa eigentlich über den Sammlertag in Wien ins Gespräch kam!". Es blieb nicht bei diesem einzigen Modell, welches durchaus auch am Sammlertag vorbei den Besitzer wechselte. Aus der Reihe der eigentlichen Einschränkung auf österreichische Luftfahrzeuge fiel dabei etwa ein 1:70-Modell einer Boeing 737-300 der ehemaligen amerikanischen Western Pacific in den Farben der legendären Zeichentrickserie „The Simpsons“. "Dies aber bewusst, weil ich selbst Fan dieser Serie seit Jugendtagen bin und vor allem bei Jüngeren dieses Modell ein echter Hingucker ist", gibt Michael David zu.

Nach und nach kamen, neben einer guten Verbindung zum Gunskirchner Modellbauspezialisten WINGSMO.com, neue Kontakte hinzu, welche letztlich mit weiteren Modellen die Sammlung mittlerweile bereicherten. So etwa ein originales "Customer Model" einer Bombardier Global Express der Familie Langes-Swarovski, das einzige Großmodell eines Lauda-Air-Airbus A320 aus edlem Mahagoni, ein Modell eines A330-200, welches die Leasinggesellschaft ILFC an Austrian Airlines übergeben hat, ein von Niki Lauda signiertes Großmodell einer Embraer 190 im Zuge einer Flugzeugtaufe oder das ehemalige Modell einer Boeing 767 aus dem Büro von Niki Lauda höchstpersönlich. Vieles war wirklich eher von Zufällen geprägt, so David: „Mir wurden Testdrucke aus einem größeren 3D-Drucker eines oberösterreichischen Paradeunternehmens für ein 6er-Tragerl Bier angeboten. So entstanden etwa die fiktive Boeing 747SP der Montana Austria oder ein 1:50-Modell der C-130 Hercules des Bundesheeres.“ Unterstützt wurde der Verwaltungsbedienstete und Reiseberater dabei von seinen wundervollen Töchtern.

Durchaus stolz ist David, dass er auch international Kontakte knüpfen konnte. Über die gelang es ihm relativ früh, ein Modell einer Embraer C-390 Millenium des Bundesheeres zu beziehen oder Modelle im Großmaßstab 1:50 für eine McDonnell Douglas MD-81, eine Douglas DC-9-51 aus dem Jahre 1975 oder aus Beständen eines ehemaligen Reisebüros in Berlin ein Modell eines Aero Lloyd Airbus A321 mit Taufnamen "Stadt Linz" zu ergattern. All diese Unikatmodelle schmücken nun einen eigenen Raum zusammen mit vielen Möbelstücken aus originalen Luftfahrtteilen, darunter von einer Lockheed L-188 Electra, einer McDonnell Douglas MD-82, einer Fokker 100, einem Airbus A330-200 oder einer Aerospatiale ATR 72, des Privathauses in Thalheim. "So lange sich diese auf meinen Büro- und Schauraum beschränken, hat meine Partnerin nichts einzuwenden", so Michael David, der allerdings zugibt: „Ich habe zwar noch etwas Platz, aber ich mache mir durchaus bereits Gedanken, diese Sammlung dann doch einmal Interessierten zugänglich zu machen. Schließlich steckt hier auch viel österreichische Luftfahrtgeschichte drinnen. Mehr möchte ich aber dazu noch verraten.“ Ein weiteres Projekt wird allerdings schon in der näheren Zukunft umgesetzt: Aus einer Verkleidung eines Pratt & Whitney R-8200-Triebwerks, wie sie bei der Douglas DC-6 von The Flying Bulls eingesetzt wird, soll eine Aviation Bar entstehen, dekoriert von Tischen aus ausrangierten Flugzeugreifen.

Als bisherige Krönung seiner einzigartigen Sammlung sieht David ein besonderes Schmuckstück: ein 1,28 m langes Modell im Maßstab 1:50 einer Boeing 777-200 von Lauda Air. Weltweit wohl einzigartig – dafür in der privaten Sammlung in der Marktgemeindeamt Thalheim

Für Interessierte öffnet Michael David diese private Sammlung auf Anfrage schon jetzt: "Natürlich freue ich mich, diese anderen zugänglich machen zu können, wenn schon der Flughafenverein sich diese einzigartige Chance entgehen lassen hat. Wenn es passt, gibt es neben den Schauobjekten auch noch Kaffee und guten Kuchen meiner tollen Partnerin, da plaudert es sich doch gleich leichter!".

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Weshalb die negative Bewertung des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH keine Überraschung istWie berichtet, erstellen d...
22/05/2026

Weshalb die negative Bewertung des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH keine Überraschung ist

Wie berichtet, erstellen die Wirtschaftsprüfer der KPMG zur Zeit ein Wertgutachten rund um den Verkauf der Anteile der Stadt Linz am Linzer Flughafen in Hörsching. Dieses soll dem Vernehmen nach negativ ausfallen, die Rede ist von etwa 5 Millionen Euro, wie die OÖNachrichten berichten.

Generell gilt, wenn Unternehmensanteile negativ bewertet werden, bedeutet dies meist, dass das Eigenkapital des Unternehmens rechnerisch negativ ist. Die Schulden übersteigen in diesem Fall das Vermögen. Ein negatives Eigenkapital ist ein Warnsignal für eine bilanzielle Überschuldung - und vor allem für die Geschäftsführung.

Für Flughafeninsider ist dies alles keine allzu große Überraschung. Schon vor der Corona-Krise machte der Flughafen kaum Meter, investierte jedoch kräftig in die Infrastruktur. Vieles davon war aufgrund rechtlicher Bestimmungen notwendig, anderes wurde bereits vom Landesrechnungshof zerpflückt. Wie eben in der Gastronomie: hier investierte der Flughafen gesamt 1,21 Millionen Euro, aus der umsatzabhängigen Pacht erwirtschaftete man im Geschäftsjahr 2024 gerade einmal ca. 35.000 Euro, zusätzlich übernahm der Flughafen eine Verlustabdeckung von über 700.000 Euro seit 2019. Rücklagen, welche von der früheren Geschäftsführung über Jahrzehnte aufgebaut wurden, waren schnell verbraucht. Corona tat zwar ein übriges dazu bei, wie man aus dem Unternehmen hört, griff man darüber hinaus auch kräftig zu.

Der Prüfbericht des Landesrechnungshofes zeigt, dass der Flughafenbetrieb nicht kostendeckend ist und die Erlöse zunehmend aus anderen Geschäftsfeldern, wie Fracht, Vermietung oder Parkplätze, stammen. Der Anteil dieser Nebenbetriebe machte im Jahr 2019 etwa ein Drittel der Erlöse aus und betrug 2024 knapp die Hälfte. In der Kostenrechnung war auch der Frachtbereich ab 2023 nicht mehr kostendeckend, was jedoch auf falsche Abgrenzungen zurückzuführen war, wie der LRH in der Prüfung aufzeigte.

Besonders bitter: Die Flughafen Linz GesmbH verfügte 2019 über Veranlagungen von rund 30,1 Mio. Euro. Rund 20,6 Mio. Euro davon hatte sie in Wertpapiere veranlagt – ein Teil in solche, die dem gesetzlichen Oö. Spekulationsverbot aufgrund ihres Risikoprofils widersprachen. „Die Vorgaben des Oö. Spekulationsverbots, aber auch interne Genehmigungsvorgaben, sind unbedingt einzuhalten. Bei diesen Veranlagungen trat trotz der Hereinnahme erhöhter Risiken im Finanzergebnis ein überschaubarer Erfolg ein.“, unterstreicht Hoscher.

Während man nach und nach die Kostenschraube auch an der eigenen Belegschaft anzog, winkte der Aufsichtsrat gleichzeitig die Beschaffung eines teuren Dienstfahrzeuges eines deutschen Premium-Automobilherstellers für die Geschäftsleitung durch, wie vertraute Quellen aus dem Unternehmen gegenüber Linz Airport Reporter berichteten. "Unser Unternehmen wurde in den letzten Jahren von etlichen Seiten ausgeblutet und auch an die Wand geflogen", so der Tenor.

Während sich andere Flughäfen nach der Pandemie neue Rückenwind über die wiedergekehrte Reiselust holten, musste der Linzer Flughafen weitere Nackenschläge hinnehmen. Einerseits klafft seit dem Abgang der European Air Charter eine durchaus nicht zu unterschätzende Lücke im Urlaubsreiseverkehr - vor allem in den Nachsaisonen -, andererseits kam auch der für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich so wichtige Linienverkehr mit Anbindung an internationale Flugnetze ordentlich ins Hintertreffen. Rasch suchte man Erklärungen, von veränderten Arbeitsformen wie Homeoffice oder digital meetings bis hin zu Einsparungsmaßnahmen bei den Airlines. Diese mögen zwar inhaltlich stimmen, der Blick auf andere Flughäfen zeigt allerdings deutlich, dass man sich durch diese Trends massiv leiten, gar verleiten ließ, aber nicht ausreichend und auch mit einer starken Wirtschaft Oberösterreichs im Rücken ein wenig selbstsicherer entgegengesteuert hat. So gelang es etwa Graz mit Pegasus Airlines und British Airways zwei spannende Alternativen an Land zu ziehen.

Selbst im eigentlich auf dem Präsentierteller-liegenden Frachtbereich gab es letztendlich mehr Rück- als Fortschritte. Während der Corona-Pandemie positionierte sich der Linz Airport als optimaler Standort für Luftfrachtdienste, schnell im Herzen Europas erreichbar und einem wesentlichen Vorteil bestückt: einem funktionierenden Service durch bestens eingespielte Mitarbeiter in der Frachtabfertigung. Nur, daraus konnten vor allem luftseitig keine Früchte getragen werden. Im Gegenteil: mit Turkish Cargo entschwand die einzige Frachtairline (abgesehen vom Paketdienst DHL), ausgerechnet ins mittlerweile überlastete Budapest. Ernstzunehmende Gespräche mit anderen Frachtairlines gab es dem Vernehmen nach nicht. Wie auch. Ausgerechnet für den so wichtigen Frachtbereich fehlt es seit längerem an einem Bereichsleiter mit ausgewiesener Expertise im Bereich der Luftfracht. Einer von 54 (!) Verbesserungsvorschläge seitens des Landesrechnungshofes.

„2008 erlebte der Linzer Flughafen mit einem Passagieraufkommen von 800.000 einen Höhepunkt, seither ist er mit einem starken Rückgang der Passagiere und des Flugangebots konfrontiert“, erörtert LRH-Direktor Mag. Rudolf Hoscher. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, die COVID-19-Pandemie, geopolitische Verwerfungen seit 2020 und strukturelle Änderungen am österreichischen Markt zählen dazu. „Der kumulierte Verlust seit 2020 betrug rund 36,8 Mio. Euro“, führt Hoscher aus. Er verweist zudem auf den ungewissen Kapitalbedarf in der nahen Zukunft, etwa für die Sanierung der Kontamination mit der sogenannten Ewigkeitschemikalie PFAS bzw. die Sanierung der Landepiste. Die Flughafen Linz GesmbH verbrauchte in den verlustreichen Jahren die Mittel, die sie für die geplante Pistensanierung angespart hatte.

Um die Liquidität sicherzustellen, leisteten die Eigentümer, Land OÖ und Stadt Linz, im Juni 2025 kurzfristig einen Gesellschafterzuschuss von 4,4 Mio. Euro. Dieser war Teil eines zugesicherten Zuschusses in der Höhe von 8 Mio. Euro, der – vorbehaltlich beihilferechtlicher Zulässigkeit – bis Anfang 2026 fließen soll. Die Flughafen Linz GesmbH würde allerdings im aktuellen Zuschnitt zusätzliches Kapital von rund 27,6 Mio. Euro bis zu 45 Mio. Euro bis 2035 benötigen, auch für die ab 2030 geplante Pistensanierung.

Seitens des Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH wurde ein neues, mehrere zehntausend Euro teures Strategiepapier in Auftrag gegeben. Dieses sollte Grundlage für die Neuausrichtung des Flughafens liefern. Wieder einmal. Vorgelegt oder veröffentlicht wurde dieses bis dato nicht, statt dessen machten vertrauliche Excel-Listen ohne Passwortschlüssel, peinliche Kofferpannen und Betriebsinterna via Whatsapp die Runde, wie zuletzt über die Reduktion der Flüge nach Antalya und Hurghada oder detaillierte Auslastungszahlen der Frankfurt-Flüge.

Warum werden die Kanaren nicht ab Linz geflogen? Was sind die Tarifbestimmungen auf der Frankfurt-Strecke? Weshalb gibt ...
21/05/2026

Warum werden die Kanaren nicht ab Linz geflogen? Was sind die Tarifbestimmungen auf der Frankfurt-Strecke? Weshalb gibt es kein Bulgarien mehr im Sommerflugplan? Darf ein kleiner Koffer mit in die Ryanair-Kabine? Dürfen Bundesheer-Hubschrauber nachts fliegen?

Diese und ähnliche Fragen erreichen uns seit geraumer Zeit durch die geschätzten Anfragen direkt an uns oder in den Kommentaren in unseren Beiträgen.

Wir wollen nun die Chance nutzen, diese nach und nach fachlich-qualitativ, so ausführlich wie nötig und so leicht verständlich wie möglich zu beantworten.

Haben Sie noch weitere Fragen rund um die Luftfahrt in Oberösterreich, dann kontaktieren Sie uns doch bitte. Wir bemühen uns, diese bestmöglich und mit Hilfe von Fachexperten zu beantworten.

Paris, Neapel, Sizilien, Marrakesch und Kairo direkt ab Linz ... schöner reisen mit Wiesinger machts im Herbst 2026 mögl...
21/05/2026

Paris, Neapel, Sizilien, Marrakesch und Kairo direkt ab Linz ... schöner reisen mit Wiesinger machts im Herbst 2026 möglich

Gleich fünf Städtereiseziele legt der Reisespezialist aus Oberösterreich in seinem Charterflugprogramm direkt und bequem vom Linz Airport - Flughafen Linz GesmbH aus zu den Feiertagen im Oktober sowie im November 2026 auf.

Den Beginn machen Paris, Neapel und Sizilien rund um den Nationalfeiertag am 26. Oktober 2026. Als Antwort auf den großen Erfolg im Vorjahr wiederholt Schöner Reisen mit Wiesinger die Entdeckungsreise in die Stadt der Liebe und Lichter, Paris, ab EUR 1.149,00 p.P. im DZ von 23.-26.10.2026.

Für alle, die eine der faszinierendsten Städte Italiens entdecken und sich von der einzigartigen Lage am Vesuv zwischen Antike und Moderne begeistert wollen, bietet man mit Neapel ab EUR 1.149,00 p.P. im DZ von 24.-27.10.2026 wohl genau das Richtige!

Oder feiern Sie den Feiertag unter der Sonne Siziliens am Fuße des Ätnas. Zwischen barocken Prachtbauten aus Lavastein, duftenden Märkten und dem Glitzern des Ionischen Meeres erleben Sie mediterranes Lebensgefühl von Catania pur. Ab EUR 1.149,00 p.P. im DZ von 24.-27.10.2026.

Wer in eine Welt voller Farben, Düfte und orientalischer Magie eintauchen will, dem sei Marrakesch von 20.-24.11.2026 ab EUR 1.499,00 p.P. im DZ wirklich ans Herz gelegt. Die Perle des Südens verspricht unvergleichliche Eindrücke zwischen Tradition und Moderne für all ihre Sinne.

Neu ab Linz im Programm ist Kairo, die Stadt der Superlative, pulsierende Metropole am Nil und Heimat des letzten Weltwunders der Antike. schöner reisen mit Wiesinger bringt sie ab EUR 1.549,00 p.P. im DZ zwischen 25.-29.11.2026 unter anderem in das neue Grand Egyptian Museum, das größte archäologische Museum der Welt und eines der spektakulärsten Kulturprojekte unserer Zeit.

Buchbar sind die Reisen ab sofort unter www.schoenerreisen.cc oder direkt bei den freundlichen Reiseberatern von schöner reisen mit Wiesinger in der Biegung/Kaarstraße 1, 4040 Linz.

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