AFRICA UPWARDS

AFRICA UPWARDS Good stories from Africa - Wir reisen mit zwei Motorrädern von Südafrika nach Österreich. Unterwe

21/05/2023
This speech of the Kenyan ambassador to the UN should be aired on russian television - a great lecture about history:
01/03/2022

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23/02/2022

Die weitläufige Landschaft der Maasai Mara wird vom Mara-Fluss geprägt, der vor allem in der Trockenzeit ihre wichtigste Lebensader ist. Berühmt ist der Mara-Fluss vor allem für die Animal Crossings, also die Migration riesiger Gnu- und Büffelherden von der Serengeti in die Mara. Dann sind allerdings auch dutzende Krokodile in Festtagslaune und ziehen fette Beute für immer unters Wasser. Jetzt ist zwar gerade keine Migrationszeit, aber mächtige, - regungslos am Ufer lauernde - Nilkrokodile von fünf Metern Länge bekommen wir dennoch zu sehen. Einzig die Flusspferde halten sie auf Distanz, denn die haben gerade ihre Jungen bekommen und trauen den Crocs zurecht nicht über den Weg. Für den Menschen in Afrika sind allerdings unscheinbarere Tiere weitaus tödlicher: Moskitos. Eine Million Menschen sterben jährlich an Malaria und Duenge-Fieber, die durch die kleinen Blutsauger verbreitet werden. Zehntausende Menschen sterben an Schlangenbissen. Bei den großen Säugetieren sind die Flusspferde am gefährlichsten. Die meisten Mensch-Tier-Konflikte in Afrika mit tödlichem Ausgang gehen auf ihr Konto. Gleich dahinter folgen die Büffel. Löwen und andere Raubkatzen rangieren hier auf den hintersten Plätzen. Auf unserem morgendlichen Game Drive haben wir das Glück, vier Löwen aus nächster Nähe zu sehen. Der mächtigste von ihnen frisst sich an einer Topi-Gazelle satt, während die anderen - mehr oder weniger - geduldig zuschauen, was ihnen noch bleibt. Eine große Elefantenherde quert unseren Piste. Ein junger Bulle hat offenbar den Anschluss verloren und watet laut trötend durch den Mara-Fluss ans andere Ufer. Dort lauert ein Krokodil, hat aber keine Chance sich erfolgreich mit dem Dickhäuter anzulegen. Auf einem alten mit Gras bewachsenen Termitenhügel hält ein Gepard Ausschau nach den unweit von ihm grasenden Thomson-Gazellen.
Lions Place - auf diesem wilden Campground zelten wir mit einigem Respekt. Denn von diesem Platz auf einem Hügel wurde uns berichtet, dass Löwen und Elefanten nachts gerne hier durchstreifen. Wir schlafen ungestört, aber trotzdem finden wir am nächsten Tag frischen Kot von Elefanten zwanzig Meter von unserem Zelt.
In der Maasai Mara erschliesst sich uns der Sinn eines Sprichworts der Maasai. Es erinnert uns an eine Lebensweise im Einklang mit einer fragil gewordenen Schöpfung: „Wer die Erde liebt, sollte die Augen aufmachen, nicht den Mund“….

23/02/2022

Wild campen in der Wildnis ohne Sicherheitsnetz ist zugegeben eine aufregende Angelegenheit, aber auch eine der intensivsten Naturerfahrungen überhaupt. Wenn man sich in der Natur klug verhält, das Terrain im Auge behält, ein paar Verhaltensmassnahmen bei Tierbegegnungen beachtet, nachts Feuer macht und generell aufeinander acht gibt, besteht eigentlich kein Grund, sich übermäßig zu ängstigen. Menschen haben jahrhundertelang mit wilden Tieren gelebt und es gibt relativ wenig Zwischenfälle. Heute haben wir eine Servalkatze, eine Büffelherde und mehrere Elefanten gesehen. Aber das Wetter sieht heute unbeständig aus.
Wir schlagen unsere beiden Igluzelte am Sand River auf. Kaum sind wir fertig, zieht ein Sturm auf.
Eine tiefdunkle Wolkenwand ist mitten über uns und es beginnt zu schütten. Nach etwa zwei Stunden ist es vorbei. Wir nützen das Regenfenster für ein Lagerfeuer, nachdem wir das gesammelte Holz unter einer Plane trocken halten konnten. So können wir nachts noch grillen. Es gibt Halloumi, Lungenbraten, frisches Fladenbrot und kaltes Bier. Herrlich! Kaum haben wir uns in die Zelte zurück gezogen, fängt es wieder an zu regnen. Völlig ungewöhnlich für die Trockenzeit. Diesmal hört es erst am Morgen auf. Der Fluss schwillt über Nacht bedrohlich an. Am nächsten Tag sehen wir die Folgen: die einzige Brücke über den Sand River ist von Baumstämmen total verklaust. An der Furt steht der Pegel der reissenden Fluten auf zwei Meter. Da kommt kein Fahrzeug durch. Also: Warten bis der Wasserstand wieder sinkt. Geduldig warten…. Nach 7 Stunden geht es wieder voran.

22/02/2022

Abenteuerlich sollen auch unsere letzten Tage in Kenia zu Ende gehen. Mit unseren Freunden, die uns in Nairobi schon wunderbar beherbergt haben, fahren wir zum Campen in die Maasai Mara. Die Mara ist der artenreichste und mit 1550 km2 der zweitgrößte Nationalpark in Kenia. Er stellt die nördliche Fortsetzung der tansanischen Serengeti dar. Die erste Nacht zelten wir auf einem Hügel in den Loita Hills neben einem offenen von Maassai geführten Eco Camp. Sollten Elefanten oder Hyänen zu den Zelten kommen, sollen wir uns ruhig verhalten, rät uns der ortskundige junge Maassai Loso. Wir bitten ihn,am Lagerfeuer ein Lied zu singen. Nachts hören wir einige Tierstimmen in nächster Nähe, aber können trotzdem relativ gut durchschlafen. Nach dem Frühstück gibt es für uns eine spezielle Einführung in die Gesänge, Jagdtechniken der Maassai: jeder von uns muss sich beim Bogenschiessen und beim Speerwerfen bewähren. Was so leicht aussieht, ist tatsächlich eine knifflige Sache, besonders falls plötzlich ein Leopard vor einem auftauchen sollte und man nur einen Versuch hat…..vor einer Woche haben Losos Freunde einen Löwen mit dem Speer getötet, nachdem er ins Dorf kam und einen Mann angegriffen hatte.

19/02/2022

Vollbeladen mit Gepäck haben wir im feuchten Regenwald auf einer dirt road mit schlammigen Passagen eigentlich nichts verloren. Aber den Kakamega Rain Forest, den letzten Regenwald Kenyas deshalb auszulassen, das wollen wir auch nicht. Dazu reizt uns das Abenteuer zu sehr. Umkehren ist ja notfalls auch eine Option. Und: es ist eine faszinierende Erfahrung unter diesem Grünen Blätterdach zu fahren. Nach etwa 20 Kilometern wird die Piste so schlammig, dass aie unpassierbar wird. Wir stellen die Bikes ab und schlagen uns einem Tierpfad entlang durch den dichten Wald. Ausser ein paar Affen, die in den Baumkronen turnen und zweier elegant fliegender Tukane, ist es fast beängstigend still im Wald. Die feuchte Hitze macht uns zu schaffen. Nur hin und wieder erhaschen wir durch die Blätter einen Blick auf den Himmel. Faszinierend, aber nicht unser Lebensraum. Wir brauchen Weitblick und Innenschau (Copyright Silvia)….

19/02/2022

Hilder ist das sechste von 10 Kindern einer großen Hirtenfamilie, die ihre Weidegebiete in Caramoja hat. Das liegt im semiariden Norden Ugandas im Dreiländereck zu Südsudan und Kenia. 3 ihrer Geschwister sind bereits an Krankheiten gestorben, weil es in ihrer Region keine Spitäler, kaum Ärzte und weit entfernte Gesundheitsstationen gibt. Menschen die dringend medizinische Hilfe benötigen müssen stundenlange Fahrten auf zerfurchten Pisten auf sich nehmen Die Unterversorgung führt zu einer hohen Kindersterblichkeit, auch in der eigenen Verwandtschaft. Hilder entschied sich dazu, Medizin zu studieren. Während ihres Studiums baute sie ein Netzwerk von Mobilen Gesundheitsteams in ihrer Region auf und hat eine „Digitale Gesundheitsberatung“ ins Leben gerufen. In Notfällen, bei Geburten oder bei vielen anderen Gesundheitsfragen, können die Dorfbewohner ExpertInnen aus dem Team anrufen, sich Rat holen und erste medizinische Abklärungen vornehmen. So konnten bereits viele Menschenleben gerettet werden. „Ich habe schon so viel unnötiges Leid gesehen, das hätte verhindert werden können. Es kann mir passieren. Es kann Dir passieren. Deshalb brauchen wir eine helfende Gemeinschaft. Ich möchte, dass in zehn Jahren jeder Mensch in meiner Region Zugang zur Gesundheitsversorgung hat und niemand mehr unnötig leiden oder sterben muss“, sagt Hilder. „Das ist mein Traum und für den arbeite ich hart.“

19/02/2022

Um den legendären Vulkan Mount Elgon zu besteigen, bleibt uns leider zu wenig Zeit. Was sehr schade ist, nicht nur deshalb weil wir beide Bewegung lieben und alpine Bergfexe sind. Aber wir haben nicht die richtige Ausrüstung für einen Viertausender,von den Bergsschuhen angefangen, über frosttaugliche Schlafsäcke und Goretex-Bergjacken. So siegt die Vernunft und wir erwandern uns einen der Vorberge. Es ist anstrengende eine Tageswanderung durch steil angelegte Plantagen bis auf 2.480 Meter, ohne dass uns oben ein spektakulärer Gipfel erwarten würde. Eher ein Almgelände auf einer Lichtung. Aber die Begegnungen und Gespräche unterwegs erschließen uns das harte und doch zufriedene Leben der Bergbäuerinnen und Bergbauern, die hier seit Generationen die fruchtbaren Hänge bebauen.

15/02/2022

Er ist eine lebende Legende im Südsudan und in Uganda - hier kennt fast jeder den „Machine Gun Preacher“: Sam Childers. Seine persönliche Geschichte ist ebenso unglaublich wie sein historisches Wirken. Childers hat im Südsudan und Nord-Uganda vielen tausenden Kindern das Leben gerettet. In seinem früheren Leben in den USA war er ein gewalttätiger Drogen-Gangster und gefürchteter Motorradrocker. Mehrfach landete er deshalb im Gefängnis. Als er aufgrund der eigenen Heroinsucht am absoluten Tiefpunkt anlangte, fand er durch seine Frau - eine ehemalige Stripperin - zum christlichen Glauben. Fortan verdiente er sein Geld als Dachdecker und gründete eine kleine Baufirma. Zudem wurde er Prediger in seiner (evangelikalen) Gemeinde in Pennsylvania.
Eines Tages bat ihn ein Missionar, ein Waisenhaus in Norduganda zu bauen. Dadurch kam Sam Childers in Kontakt mit dem Schicksal der Kriegswaisen zur Zeit des Bürgerkriegs. Mit eigenen Augen sah er niedergebrannte Dörfer und verstümmelte Kinder, deren Eltern abgeschlachtet worden waren. Verantwortlich für diese Kriegsverbrechen ist die vom ugandischen Warlord Joseph Kony angeführte LRA (Lord’s Resistance Army). Als eine von Sam Childers gebaute Kirche niedergebrannt und wieder Kinder entführt wurden, entschloss er sich, die von der
LRA versklavten Kinder mit Waffengewalt zu befreien. Er heuerte eine Handvoll südsudanesischer Freiheitskämpfer an, besorgte Waffen und stellte zwei Trucks zur Verfügung. Mit Überraschungsangriffen auf Transporter der LRA gelang es ihm mehrfach, hunderte Kinder zu befreien. So wurde Sam Childers zum „Machine Gun Preacher“ und zur Legende. Die LRA fürchtete ihn. Der weltweit gesuchte Kriegsverbrecher Joseph Kony setzte sogar ein Kopfgeld auf Childers aus. Doch dessen Ruf verbreitete sich auch unter den versklavten Kindersoldaten der LRA. Das führte dazu, dass bei militärischen Konfrontationen, viele der Kindersoldaten die Waffen niederlegten und kampflos zu Childers überliefen. Jene, die es nicht schafften, liess Kony brutal niedermetzeln. Sam Childers hat hunderte Waisenkinder persönlich adoptiert. Sie tragen seinen Nachnamen. Childers führt heute nicht nur Waisenhäuser im Südsudan, Uganda und Äthiopien. Auf seiner Farm in Nwole erwirtschaften 55 seiner heute erwachsenen Schützlinge die Nahrungsmittel für die Waisenkinder und hunderte vulnerable Menschen aus der Region. 9000 Mahlzeiten werden täglich an Bedürftige ausgegeben. Childers kümmert sich auch um die Ausbildung. Er liess den grössten Truckstop Ugandas samt Motel bauen, öffnete ein Restaurant, mehrere Werkstätten, und eine Sicherheitsfirma, in denen die ehemaligen Waisenkinder „on the job“ ausgebildet werden. Ziel ist es durch eigene Qualifikation, Bildung und Fleiss selbstständig zu werden und ein eigenes Leben aufzubauen. Momentan beschäftigt Childers 550 Menschen. Er hofft in zwei, drei Jahren auf 1000 zu kommen. Sam Childers: „That’s my dream, that this will continue growing, even after God has taken me out of the game“. Childers trägt weiterhin offen einen C**t - auch bei unserem Interview - und seine AK47 begleitet ihn vom Auto bis ins Schlafzimmer. Kein Wunder: Kony lebt noch und das Kopfgeld auf Childers bleibt für manche eine Versuchung…
Für sein Engagement wurde Sam Childers unter anderem mit dem „Mother Teresa Memorial International Award for Social Justice“ ausgezeichnet.
Sein Leben wurde 2011 von Hollywood verfilmt: „Machine Gun Preacher“ unter der Regie von Marc Foster und mit Gerard Butler in der Titelrolle. Sehenswert…

15/02/2022

„These Falls are certainly the most remarkable in the whole course of the Nile.“ das schrieb Winston Churchill 1908 („My african journey“) über die Murchison Falls am Weissen Nil in Nordwest-Uganda.
42 Meter stürzen die Wassermassen mit 300 Kubikmeter pro Sekunde in die Tiefe - ein beeindruckendes Schauspiel.
Doch die Wasserfälle sind nur ein kleiner Teil des 5.000 km2 größten ugandischen Naturschutzgebiets, des Murchison Falls Nationalparks. Er besteht aus Baumsavanne, Grassavanne, Trockenwald und Papyrus-Sümpfen und beherbergt eine Vielzahl heimischer Wildtiere. In den 1990er Jahren diente das Gebiet als Rückzugsort für Joseph Kony und seine LRA-Rebellen, die wegen Entführung und Einsatz von Kindersoldaten, Massaker, Folter und Massenvergewaltigungen nach wie vor gefürchtet werden. Kony und seine LRA werden jetzt in einem Waldgebiet an der Grenze von Sudan zu Südsudan vermutet. Eine Quelle behauptet, er seit nicht weit von hier auf der andern Seite des Albertsees in Nordost-Kongo. Hoffentlich stimmt das nicht.
Wieder dürfen wir hier die Safari mit den eigenen Motorrädern machen. Vorausetzung: Wir nehmen zur Sicherheit einen lokalen Ranger mit einer AK47 auf dem Sozius mit. Gesagt, getan. Deo (nomen est omen) sitzt hinter mir mit seiner Kalaschnikow und schon geht es zum Teil offroad (wegen Tiefsandpisten) durch die Savanne. Deo entpuppt sich nicht nur als umsichtiger Begleiter. Wir kommen ins Gespräch über seine Familie (alleinerziehender Vater), seine Herkunft, seine Beziehung zur Natur und seinen christlichen Glauben. Zwei Stunden lang sitzen wir nach dem „game drive“ noch zusammen und tauschen uns über den Sinn des Lebens aus. Das sind die eigentlichen Geschenke auf unserer Reise Africa Upwards.

Markt in Fort Portal Für eingefleischte Nordafrikareisende ist ein Besuch auf einem Markt in Ostafrika überraschend. Obw...
15/02/2022

Markt in Fort Portal
Für eingefleischte Nordafrikareisende ist ein Besuch auf einem Markt in Ostafrika überraschend. Obwohl wir leicht als Mzungu („Weisse“) identifiziert und gegrüßt werden, versucht niemand uns seine Ware aufzudrängen. Undenkbar im Maghreb. Dort muss man angesichts der unzähligen Einladungen zum (Business-) Tee („just look, no need to buy“) entweder im Jogging-Schritt flüchten, oder man geht mit dunkelschwarzer Sonnenbrille und vollaufgedrehten Kopfhörern durch den Souk und antwortet auf die Frage „Hey Mister, where are you from? Germany, England, Sweden?“ glaubwürdig auf albanisch: „Tirana!“
Wie angenehm stattdessen der Markt in Fort Portal. Die Händler zeigen dir erst auf Anfrage den Kitenge-Stoff, der dich interessiert und keiner versucht dich zu überreden, wenn dir keiner gefällt. Sehr angenehm. Das schnelle Service der Näherinnen, die binnen einer Stunde aus dem Stoff ein vollwertiges Kleid schneidern, nötigt uns allen Respekt ab. Auch die Schaufenster-Puppen (ohne Schaufenster) sind erfrischend anders und angenehm realitätsnah findet Silvia ;-)

15/02/2022

Seit er ein Jahr alt ist, kann er nicht mehr gehen. Israel Baelongandi wurde damals zum Opfer der Polio-Kinderlähmung. Im selben Jahr starb seine Mutter und er wurde von seinem Großvater aufgezogen. Da seine beiden Beine gelähmt sind, kann er sich nur auf Krücken fortbewegen. Israel lebt in Kinshasa, Kongo (DRC). Menschen mit Behinderungen haben es in der kongolesischen Hauptstadt besonders schwer. Das Leben in der Stadt ist für sie voller Barrieren. Überfüllte Straßen und hohe Gehsteige, Gebäude und öffentlichen Institutionen. Es gibt fast nichts, das für behinderte Menschen ohne fremde Hilfe zugänglich wäre. Vor allem fehlt es an Transportmöglichleiten, um am öffentlichen Leben teilzunehmen. „Viele Menschen mit Behinderungen sind verzweifelt. Denn niemand sieht ihr Schicksal. Kaum jemand will sie beschäftigen, weil die meisten glauben, dass sie keine Talente haben und nur eine Last sind.“ Israel hat selbst unter diesen Vorurteilen gelitten. Seine Mutter starb, als er sechs Monat alt war und so hat ihn sein Großvater liebevoll erzogen und an ihn geglaubt. Heute will Israel das Schicksal für Menschen mit Behinderungen in Kinshasa ändern. Israel gründete CINA – die kongolesische Innovations-Akademie. Hier finden Menschen wie er neue Chancen vor, ihren eigenen Traum von der Idee zu einem tragfähigen Geschäft zu machen, das anderen dient und soziale Probleme löst. Sein nächstes Projekt ist ein leistbarer und niederschwelliger Fahrtendienst für Menschen mit Behinderungen in Kinshasa.

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