11/06/2026
🍻🚆 Manchmal entstehen die größten Ideen an den unerwartetsten Orten.
Die eigentliche Geburtsstunde der euregiobahn begann nicht im Sitzungssaal oder am Reißbrett – sondern bei einem Bier im Landtag. Dort trafen Sistenich und Schmitz von der damaligen BSR-Gruppe aufeinander. Aus einem lockeren Gespräch entwickelte sich eine Vision, die den Schienenverkehr in der Region nachhaltig verändern sollte. 💡
Der Legende nach wurde die erste Skizze des künftigen Netzes sogar kurzerhand auf einen Bierdeckel gezeichnet. 🍺✍️ Sistenich soll dabei sinngemäß gesagt haben: „Wenn die Strecke stillgelegt wird, fährt irgendwann auch kein Güterzug mehr zur BSR.“ Ein einfacher Gedanke – mit weitreichenden Folgen.
Die BSR-Gruppe, die seit 1997 in das Konzept eingebunden war, hatte ein großes Interesse am Erhalt der Strecken für den Güterverkehr. 🚂📦 Aus dieser Erkenntnis entstand eine ebenso einfache wie überzeugende Idee: Die vorhandene Infrastruktur gemeinsam für Güter- und Personenverkehr nutzen und daraus ein leistungsfähiges regionales Bahnnetz entwickeln. 🤝🛤️
Die Voraussetzungen waren günstig: Regionalisierungsmittel standen bereit – und vor allem gab es den Mut, diese gezielt und strategisch einzusetzen. 💶✨ Das Konzept wurde dem Land NRW vorgestellt: das gesamte Netz übernehmen, den Betrieb effizient organisieren und konsequent in Infrastruktur und Fahrzeuge investieren. Die Reaktion? Große Offenheit und echte Begeisterung für diesen neuen Ansatz. 👏
Doch bis aus der Idee Realität wurde, war es ein echter Kraftakt. 💪 Zwischen 1999 und 2000 verhandelten Land NRW, DB Netz, EVS, DB Regio und der AVV rund zwei Jahre lang über die Umsetzung. Das Ergebnis: ein Rahmenvertrag, der am Ende sage und schreibe 23 Aktenordner füllte. 📚📚
Aus einer Skizze auf einem Bierdeckel wurde schließlich eines der erfolgreichsten Nahverkehrsprojekte der Region. 💙🚆