Mineralien in Balance

  • Home
  • Mineralien in Balance
Aus gegebenem Anlass und da ich den Post gerade nicht wiederfinden kann auf den ich mich beziehe!⚠️ Jakobskreuzkraut: Ab...
05/06/2026

Aus gegebenem Anlass und da ich den Post gerade nicht wiederfinden kann auf den ich mich beziehe!

⚠️ Jakobskreuzkraut: Abschneiden reicht nicht!

Heute sah ich in einem Video den Rat, Jakobskreuzkraut (JKK) einfach abzuschneiden und mit Pulvern den Wurzelrest „abzutöten“. Leider wird dabei oft ein entscheidender Punkt übersehen:

Das Problem sitzt nicht nur oberirdisch, sondern auch im Boden.

Jakobskreuzkraut enthält Pyrrolizidinalkaloide (PA), lebertoxische Pflanzenstoffe, die insbesondere für Pferde problematisch sein können. Viele Pferdehalter konzentrieren sich verständlicherweise auf die sichtbare Pflanze. Die wissenschaftliche Literatur zeigt jedoch, dass Pyrrolizidinalkaloide über den Boden auch auf benachbarte Pflanzen übertragen werden können.

Das bedeutet: Das Risiko beschränkt sich nicht zwangsläufig nur auf die einzelne JKK-Pflanze.

Genau deshalb sehe ich das bloße Abschneiden kritisch. Die Pflanze verschwindet optisch, die Ursache bleibt jedoch bestehen. Auch das Ausbringen von Pulvern oder anderen Mitteln, die lediglich zum Absterben der oberirdischen Pflanzenteile führen sollen, löst das Grundproblem nicht zuverlässig.

Aus meiner Sicht führt an einer konsequenten mechanischen Bekämpfung kein Weg vorbei:

✅ Pflanzen möglichst früh erkennen

✅ Vor der Blüte und Samenbildung handeln

✅ Die gesamte Pflanze inklusive Wurzel ausstechen

✅ Pflanzenmaterial vollständig entfernen und entsorgen

✅ Die Flächen regelmäßig kontrollieren

❌ Nicht einfach abschneiden

❌ Nicht bis zur Samenreife warten

❌ Nicht darauf vertrauen, dass eine einmalige Maßnahme das Problem dauerhaft löst

Die Bekämpfung von Jakobskreuzkraut ist leider kein Wochenendprojekt. Wer betroffene Flächen hat, muss meist über Jahre aufmerksam bleiben und regelmäßig nacharbeiten. Jede Pflanze, die vor der Blüte entfernt wird, verhindert jedoch Tausende neuer Samen und reduziert den zukünftigen Befallsdruck erheblich.

Gerade auf Pferdeweiden lohnt sich diese Mühe. Pferde gehören zu den empfindlichsten Tierarten gegenüber Pyrrolizidinalkaloiden. Leberprobleme entwickeln sich dabei oft schleichend und werden nicht immer sofort erkannt.

Quelle:
Gesundheitsdepartement Basel-Stadt: „Pyrrolizidinalkaloide in Lebensmitteln“ (2018)

https://media.bs.ch/original_file/273f732c80754254bfb3609b3c7217ff0ee112c5/pyrrolizidinalkaloide-2018.pdf

Zusätzliche Forschung zur Übertragung von Pyrrolizidinalkaloiden auf Nachbarpflanzen über den Boden.

Webinar HEUTE Abend 20.00 Uhr 🕰️ Die ersten 8 Lebensjahre ♾️Die liegende Acht ist das Symbol der Unendlichkeit. Sie steh...
04/06/2026

Webinar HEUTE Abend 20.00 Uhr 🕰️

Die ersten 8 Lebensjahre ♾️

Die liegende Acht ist das Symbol der Unendlichkeit. Sie steht für etwas, das weit über den aktuellen Moment hinauswirkt und dessen Auswirkungen noch lange sichtbar bleiben.

Genau so verhält es sich auch mit den ersten Lebensjahren eines Pferdes.

Viele Pferdehalter verbinden die Aufzucht vor allem mit Wachstum, Fütterung und dem Erreichen bestimmter Altersstufen. Tatsächlich werden in dieser Zeit jedoch die Grundlagen für ein ganzes Pferdeleben gelegt. Knochen, Gelenke, Sehnen, Hufe, Muskulatur, Stoffwechsel, Immunsystem und Mikrobiom entwickeln sich nicht unabhängig voneinander, sondern beeinflussen sich gegenseitig und prägen die spätere Gesundheit oft über Jahrzehnte.

Was ein Pferd in den ersten Jahren seines Lebens erlebt, erhält und entwickelt, wirkt häufig weit über diese Phase hinaus. Manche Entscheidungen zeigen ihre Folgen bereits im Jungpferdealter, andere werden erst viele Jahre später sichtbar – beispielsweise in Form von Stoffwechselstörungen, Hufproblemen, Atemwegserkrankungen, Ekzemen, Leistungsproblemen oder einer verminderten Belastbarkeit.

Die ersten acht Lebensjahre stellen dabei eine besondere Entwicklungsphase dar. Auch wenn ein Pferd äußerlich oft schon deutlich früher erwachsen wirkt, befinden sich viele Strukturen des Körpers noch lange im Aufbau. Knochen, Wirbelsäule, Bindegewebe, Muskulatur und Stoffwechsel reifen weiter und reagieren sensibel auf Haltung, Bewegung und Nährstoffversorgung.

Dieses Webinar soll deshalb nicht nur die Frage beantworten, was ein Jungpferd fressen sollte. Es geht vielmehr um die grundlegende Frage:

Welche Voraussetzungen braucht ein Pferd, um gesund erwachsen zu werden und möglichst lange gesund zu bleiben?

Denn Gesundheit entsteht nicht erst dann, wenn Krankheiten behandelt werden müssen. Sie entsteht in den Jahren davor.

Die ersten 8 Lebensjahre sind deshalb weit mehr als eine Wachstumsphase – sie sind das Fundament für ein gesundes Pferdeleben. ♾️

Webinar Zoom
Kosten:49€
04.06.2026/20.00 Uhr

Ihr könnt nicht dabei sein? Das Webinar wird aufgezeichnet und bei Bedarf kann es zeitlich begrenzt nachgehört werden!

Immer wieder kommen Jungpferde mit vermeidbaren Problemen in meine Beratung. Was braucht so ein Jungspund eigentlich nach dem Absetzen? Macht der Zeitpunkt des Absetzens einen Unterschied? Winter und Wetterlage, Immunsystem, Mikrobiom und Infektabwehr. Was braucht es für gesunde Knochen und Muskula...

Und als wenn der erste Artikel heute nicht gereicht hätte 🤯🤯🤯Kommt hier ein wichtiger Brückenschlag von dem auch ich und...
03/06/2026

Und als wenn der erste Artikel heute nicht gereicht hätte 🤯🤯🤯

Kommt hier ein wichtiger Brückenschlag von dem auch ich und mein Pferd Sweety betroffen sind. Wir hatten beiden erniedrigte Schilddrüsen Werte fT4
Sweet im Frühjahr 2024 und ich trefflicherweise Frühjahr 2026.
😏😏😏

Was haben Galle-Leber-Schilddrüsen miteinander und mit fettlöslichen Vitaminen zu tun?
Wie hängt das nun zusammen?
Ganzheitlich war der Wunsch einer Leserin!
Hier geht es nun weiter💪🤯

Die unterschätzte Verbindung: Warum die Galle für die Schilddrüse wichtig ist

Kann eine gestörte Gallenfunktion/Gallengangsentzündung (Pferde haben kein Speicherorgan Galle aber durchaus Galle!) die Schilddrüse beeinflussen?

Die Antwort lautet: Ja, auf mehreren Ebenen.

Die Schilddrüse und das hepatobiliäre System (Leber, Gallengänge und Galle (Hund & Mensch)) stehen in einem engen funktionellen Austausch. Störungen der Gallenbildung oder des Galleflusses können indirekt die Bildung, Aktivierung und Wirkung von Schilddrüsenhormonen beeinträchtigen.

1. Die Schilddrüse produziert Hormone und die Leber macht sie nutzbar

Die Schilddrüse bildet hauptsächlich:

* T4 (Thyroxin)
* kleinere Mengen T3 (Trijodthyronin)

T4 ist biologisch nur schwach aktiv.

Erst durch Umwandlung entsteht das stoffwechselaktive T3.
Bei Stress!!!! Bildet die Leber vermehrt rT3 welches fT3 krass ausbremst.

Ein erheblicher Teil dieser Umwandlung erfolgt in:

* Leber
* Niere
* Darm

Ist die Leberfunktion gestört, kann die Umwandlung von T4 zu T3 sinken.

Die Folge:

* normales T4
* niedriges T3
* Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion trotz unauffälliger Schilddrüsenwerte

2. Galle ermöglicht die Aufnahme fettlöslicher Vitamine

Die Galle emulgiert Fette.

Ohne ausreichende Galle können fettlösliche Vitamine schlechter aufgenommen werden:

* Vitamin A
* Vitamin D
* Vitamin E
* Vitamin K

Gerade Vitamin A spielt für die Schilddrüse eine größere Rolle als vielen bewusst ist.
Wusstet Ihr, dass viele Europäer eine genetische Umwandlungsstörung in der Vitamin A Synthese haben? Vielleicht gilt das ja auch für europäische Pferderassen (nur mal laut gedacht)

3. Vitamin A und Schilddrüse

Vitamin A beeinflusst:

* die Bildung von TSH
* die Jodaufnahme
* die Schilddrüsenhormonsynthese
* die Empfindlichkeit der Zielzellen auf Schilddrüsenhormone

Bei Vitamin-A-Mangel können auftreten:

* niedriger Stoffwechsel
* schlechte Fell- und Hautqualität
* Infektanfälligkeit
* Schilddrüsenunterfunktionssymptome

Selbst wenn genügend Jod vorhanden ist.

Eine chronische Cholestase kann deshalb langfristig einen funktionellen Vitamin-A-Mangel fördern.

4. Schilddrüsenhormone steuern selbst den Gallefluss

Die Beziehung funktioniert in beide Richtungen.

T3 stimuliert:

* Gallensäuresynthese
* Gallensekretion
* Cholesterinabbau

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion sieht man deshalb häufiger:

* Gallenstau
* Gallensteine
* erhöhte Cholesterinwerte
* Fettleber

Die Schilddrüse braucht also die Gallensäuren und diese braucht die Schilddrüse.

Es entsteht leicht ein Teufelskreis.

5. Darmmikrobiom als Bindeglied

Gallensäuren beeinflussen massiv:

* Darmflora
* Darmbarriere
* Entzündungsniveau

Das Mikrobiom wiederum beeinflusst:

* Schilddrüsenhormone
* Jodverwertung
* Immunregulation
* Autoimmunität

Eine gestörte Gallenfunktion kann daher indirekt zu:

* Dysbiose
* Leaky Gut
* chronischer Entzündung

führen. ☝️😏🤯

Diese Faktoren werden bei Autoimmunerkrankungen wie der Hashimoto-Thyreoiditis regelmäßig diskutiert.

6. Gallensäuren sind Signalstoffe

Früher dachte man, Gallensäuren seien lediglich „Fettverdauungshelfer“.

Heute weiß man:

Gallensäuren aktivieren weitere Rezeptoren, die
(Zum Beispiel FXR oder TGR5)

* Energieverbrauch
* Insulinsensitivität
* Entzündungen
* Mitochondrienfunktion
mitsteuern.

Besonders interessant:

Die Aktivierung von TGR5 kann die lokale Bildung von aktivem T3 fördern.

Gallensäuren wirken damit direkt auf den Schilddrüsenstoffwechsel.

7. Cholestase und Schilddrüsenhormone

Bei Cholestase können verschiedene Probleme entstehen:

* verminderte Vitamin-A-Aufnahme
* verminderte Vitamin-D-Aufnahme
* oxidativer Stress
* Entzündungen
* gestörte Darmflora

Dadurch sinkt häufig die Effizienz der Schilddrüsenhormone.

Betroffene zeigen nicht selten:

* Müdigkeit
* Gewichtszunahme
* Kälteempfindlichkeit
* Leistungsabfall
* schlechte Regeneration

obwohl die klassischen Schilddrüsenwerte noch im Referenzbereich liegen.

Was bedeutet das für Pferde?

Auch Pferde besitzen Schilddrüse, Leber und Gallengänge in enger funktioneller Verbindung.

Besonders interessant ist dabei, dass Pferde zwar keine Gallenblase besitzen, aber kontinuierlich Galle produzieren.

Kommt es zu Störungen der Gallengänge oder der Leberfunktion, können theoretisch ähnliche Mechanismen auftreten wie beim Menschen:

* schlechtere Fettverdauung
* verminderte Aufnahme fettlöslicher Vitamine
* Veränderungen des Mikrobioms
* Einschränkung der Schilddrüsenhormon-Aktivierung

Gerade bei Pferden mit:

* chronischen Leberwertveränderungen
* Fellwechselproblemen
* metabolischen Störungen
* Infektanfälligkeit
* auffälligen Schilddrüsenwerten

lohnt sich daher ein Blick auf das hepatobiliäre System.

Fazit

Die Galle ist weit mehr als ein Verdauungssekret.

Sie beeinflusst:

1. die Aufnahme von Vitamin A und anderen fettlöslichen Vitaminen
2. die Umwandlung von T4 in T3
3. das Darmmikrobiom
4. Entzündungsprozesse
5. den Energiestoffwechsel über Gallensäure-Rezeptoren

Eine gestörte Gallenfunktion kann deshalb durchaus zu Symptomen beitragen, die einer Schilddrüsenunterfunktion ähneln oder diese verstärken.

Die Schilddrüse sollte daher niemals isoliert betrachtet werden. Leber, Gallengänge, Darm und Schilddrüse bilden ein eng vernetztes Stoffwechselsystem, in dem Störungen eines Bereiches Auswirkungen auf alle anderen haben können.

Scrollt mal zwei Jahre zurück in meinen Posts da habe ich einen Artikel zu Wermut für die Gallenfunktion geschrieben.
Selbst Hildegard von Bingen hat Wermut schon damals im Mai Trunk zur Reinigung im Frühjahr genutzt.
Damals wie heute nicht wegzudenken 🥰☝️

Ich werde nicht aufhören diesen Weg zu verfolgen!Ich möchte folgenden „schwere Kost „ Artikel mit Euch teilen. Nehmt Euc...
03/06/2026

Ich werde nicht aufhören diesen Weg zu verfolgen!
Ich möchte folgenden „schwere Kost „ Artikel mit Euch teilen. Nehmt Euch bitte die Zeit diesen zu lesen 🙏

ACE2, Gefäßgesundheit und die Zukunft der postviralen Medizin – Was Menschen und Pferde gemeinsam haben könnten

Wer sich mit chronischen Entzündungen, Long COVID, Gefäßerkrankungen oder ungeklärten Stoffwechselstörungen beschäftigt, stößt früher oder später auf einen Begriff, der vor wenigen Jahren noch kaum Beachtung fand: ACE2.

Während ACE2 während der Pandemie vor allem als Eintrittspforte für SARS-CoV-2 bekannt wurde, zeigt die aktuelle Forschung ein deutlich größeres Bild. Tatsächlich handelt es sich bei ACE2 um einen zentralen Regulator von Gefäßfunktion, Entzündungssteuerung, Gerinnung, Organperfusion und Gewebereparatur.

Möglicherweise erklärt dieses System nicht nur einen Teil der Langzeitfolgen viraler Infektionen beim Menschen, sondern eröffnet auch neue Denkansätze für chronische Erkrankungen bei Pferden.

Das ACE2-System – die natürliche Bremse der Entzündung

Der Körper benötigt Entzündungen.

Er benötigt Gefäßverengungen.

Er benötigt Blutgerinnung.

Er benötigt Immunreaktionen.

Problematisch wird es erst dann, wenn diese Prozesse nicht mehr ausreichend kontrolliert werden.

Genau an dieser Stelle greift das ACE2-System ein.

Innerhalb des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) bildet ACE das gefäßaktive Angiotensin II.

Angiotensin II erfüllt wichtige Aufgaben:

* Blutdruckstabilisierung
* Aktivierung von Immunreaktionen
* Steuerung der Durchblutung
* Anpassung an Stresssituationen

Zu hohe Konzentrationen können jedoch zu Problemen führen.

Angiotensin II fördert:

* Gefäßverengung
* oxidativen Stress
* Entzündungen
* Fibrose
* Gerinnungsaktivierung
* Endothelschäden

ACE2 fungiert als Gegenspieler.

Es baut überschüssiges Angiotensin II ab und erzeugt Angiotensin-(1-7), welches zahlreiche Schutzwirkungen besitzt:

* Gefäßerweiterung
* Entzündungshemmung
* Schutz der Mikrozirkulation
* Verbesserung der Organperfusion
* Hemmung von Fibroseprozessen

Man könnte sagen:

ACE erzeugt Druck.

ACE2 verhindert die Eskalation.

Warum Gefäße oft wichtiger sind als das eigentliche Organ

In der Medizin konzentrieren wir uns häufig auf Organe.

Leber.

Lunge.

Herz.

Niere.

Doch jedes Organ funktioniert nur so gut wie seine Durchblutung.

Zwischen Arterie und Zelle liegt ein hochkomplexes Netzwerk aus Kapillaren, Endothelzellen und feinsten Gefäßstrukturen.

Bereits geringfügige Störungen der Mikrozirkulation können erhebliche Auswirkungen haben:

* verminderte Sauerstoffversorgung
* reduzierte Nährstoffversorgung
* gestörte Entgiftung
* lokale Entzündungen
* verzögerte Regeneration

Genau hier rückt ACE2 in den Mittelpunkt.

Was Virusinfektionen mit diesem System machen können

SARS-CoV-2 hat das Interesse auf ACE2 gelenkt, weil das Virus den Rezeptor als Eintrittspforte nutzt.

Die Folge ist nicht einfach eine Infektion einzelner Zellen.

Vielmehr kommt es zu einer komplexen Dysregulation des gesamten Systems.

Der Verlust von ACE2 verschiebt das Gleichgewicht in Richtung Angiotensin II.

Die Folgen können sein:

* Endothelaktivierung
* Mikrothrombosen
* Komplementaktivierung
* Gefäßentzündungen
* Fibrose
* gestörte Organperfusion

Heute gelten diese Mechanismen als wesentliche Bestandteile vieler COVID- und Long-COVID-Verläufe.

SARS-CoV-2 ist wahrscheinlich nicht der einzige Akteur

Ein häufiger Denkfehler besteht darin, diese Prozesse ausschließlich mit COVID zu verbinden.

Tatsächlich beeinflussen zahlreiche Viren die Gefäßbiologie.

Dazu gehören unter anderem:

* Epstein-Barr-Virus
* Cytomegalievirus
* Influenza
* Herpesviren
* Hantaviren

Die Mechanismen unterscheiden sich zwar, das Ergebnis ähnelt sich jedoch häufig:

* Endothelstress
* Mikrogefäßschäden
* Immunaktivierung
* Gerinnungsveränderungen

COVID hat diese Zusammenhänge nicht erfunden.

COVID hat sie sichtbar gemacht.

Die Brücke zum Pferd

Für die Pferdemedizin ergeben sich daraus spannende Fragen.

Pferde verfügen ebenfalls über ein voll funktionsfähiges RAAS-System.

Sie besitzen ebenfalls ACE2-Rezeptoren.

Und sie besitzen dieselben grundlegenden Mechanismen der Gefäßregulation wie andere Säugetiere.

Besonders interessant ist die Verteilung dieser Rezeptoren.

Wie beim Menschen findet sich auch beim Pferd eine hohe ACE2-Expression an den Gallengangsstrukturen der Leber.

Das ist bemerkenswert.

Denn die Gallengänge stehen in engem Zusammenhang mit:

* Fettstoffwechsel
* Gallensäurenstoffwechsel
* Entgiftungsleistung
* Immunfunktion
* Mikrobiom-Kommunikation

Genau jene Systeme also, die bei vielen chronischen Erkrankungen auffällig sind.

Verändert sich das Wirtsspektrum durch Virusmutationen?

Die Antwort lautet eindeutig: Ja.

Die Pandemie hat gezeigt, dass Coronaviren nicht statisch sind.

Mit jeder Mutation verändert sich die Fähigkeit des Spike-Proteins, an ACE2-Rezeptoren verschiedener Tierarten zu binden.

Inzwischen wurden Infektionen bei einer Vielzahl von Säugetieren nachgewiesen.

Das Wirtsspektrum scheint mit der Evolution des Virus eher zuzunehmen als abzunehmen.

Welche Bedeutung dies langfristig für Pferde besitzt, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Die Existenz der biologischen Zielstruktur – ACE2 – ist jedoch unstrittig.

Eine Hypothese für die Zukunft

Wenn Störungen von ACE2 und der Mikrozirkulation beim Menschen zu Gefäßproblemen, Organfunktionsstörungen und chronischen Entzündungsprozessen beitragen können, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob ähnliche Mechanismen auch bei anderen Säugetieren auftreten können.

Insbesondere Gewebe mit hoher Gefäßdichte erscheinen interessant:

* Huflederhaut☝️
* Hautgefäße
* Darm
* Leber☝️
* Lunge

Ob hier Zusammenhänge zu Rehe, Vaskulitis, Ödemen oder chronischen Stoffwechselstörungen bestehen, ist aktuell wissenschaftlich nicht bewiesen.

(☝️das aktuelle Geschehen würde es jedoch erklärbar machen insbesondere auch die Insulin Eskalationen ohne Futterwechsel)

Die Fragestellung erscheint jedoch biologisch plausibel und verdient weitere Forschung.

Fazit:

ACE2 ist weit mehr als ein Virusrezeptor.

Es handelt sich um einen zentralen Regulator von Gefäßgesundheit, Entzündungskontrolle und Organfunktion.

Die moderne Forschung betrachtet viele chronische Erkrankungen zunehmend aus der Perspektive von Endothel, Mikrozirkulation und Geweberegeneration.

Möglicherweise liegt genau hier einer der Schlüssel zum Verständnis postviraler Erkrankungen – sowohl beim Menschen als auch bei anderen Säugetieren.

Vielleicht müssen wir künftig weniger fragen, welches Organ betroffen ist.

Sondern vielmehr, was mit den Gefäßen passiert ist, die dieses Organ versorgen.

Update zu meinem Leberpost vom 7.5.2026:Wie zu erwarten kommen hier jetzt täglich neue Rehefälle rein. Leute ☝️, wenn ih...
31/05/2026

Update zu meinem Leberpost vom 7.5.2026:

Wie zu erwarten kommen hier jetzt täglich neue Rehefälle rein.
Leute ☝️, wenn ihr ein ungutes Gefühl habt aktuell oder Lethargie, Muskelsteifigkeit, Fühligkeit oder Herzkreislaufsymptome oder Magensymptome vorliegen.
Nicht die Weidezeit weiter steigern, eher reduzieren, Blutbild machen und prüfen, was da so los ist. Bitte 🙏

Weniger ist mehr gerade ☝️

Auch meine Kleinen gehen nur stundenweise ins Gras.
Bild dient der Aufmerksamkeit 🍀

Die Webinar-Ausschreibung Absetzer & Jungpferde richtig füttern enthielt einen Fehler.Daher neue Ausschreibung und Termi...
20/05/2026

Die Webinar-Ausschreibung Absetzer & Jungpferde richtig füttern enthielt einen Fehler.

Daher neue Ausschreibung und Termin:

Wann? 04.06.2026-20.00 Uhr
Wo? Zoom
Invest: 49,-€
Dauer: 2 Std.

Wird aufgezeichnet und kann ggf. via Zoom zeitlich begrenzt (30 Tage nach Live-Termin) nachgehört werden

Beschreibung

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr...

Immer wieder kommen Jungpferde mit vermeidbaren Problemen in meine Beratung.
Was braucht so ein Jungspund eigentlich nach dem Absetzen?
Macht der Zeitpunkt des Absetzens einen Unterschied?
Winter und Wetterlage, Immunsystem, Mikrobiom und Infektabwehr.
Was braucht es für gesunde Knochen und Muskulatur?
Fragen über Fragen?

Immer wieder kommen Jungpferde mit vermeidbaren Problemen in meine Beratung. Was braucht so ein Jungspund eigentlich nach dem Absetzen? Macht der Zeitpunkt des Absetzens einen Unterschied? Winter und Wetterlage, Immunsystem, Mikrobiom und Infektabwehr. Was braucht es für gesunde Knochen und Muskula...

10/05/2026

Vorträge vor Ort möglich!
Schreibt mir gerne, wenn Ihr einen Vortrag in Schleswig-Holstein, Hamburg oder Niedersachsen veranstalten wollt.

Kurze Info zu aktuellen Beratungsfällen:Es häufen sich gerade wieder extrem auffällige Leberwerte in Blutbildern. Neukun...
07/05/2026

Kurze Info zu aktuellen Beratungsfällen:

Es häufen sich gerade wieder extrem auffällige Leberwerte in Blutbildern. Neukunden, teils Bestandskunden. Mit und ohne Weidegang aus vielen verschiedenen Regionen. Und hier sind auch wirklich eindeutig leberspezifische Erhöhungen dabei. Dieses ist nun das 4.te Jahr zur selben Zeit der Fall. Qualität oder Vergiftungen schließe ich bei der prozentualen Verteilung aus. Sehr auffällig oft mit extrem erniedrigten Zink Werten.
Ich gehe von viralen und bakteriellen Ursachen aus (primär und sekundär) oft finden sich positive Borrelien, Leptospiren, extrem hohe EHV 4 Titer. Der Trigger für die Infektionen ist nicht eindeutig Mängeln oder Versorgungsüberschüssen zuzuordnen.
Wer mit solchen Werten in die Weidesaison startet riskiert Kopf und Kragen seines Pferdes. Viele Blutbilder waren ohne Anlass und Symptomatik als Kontrolle erfolgt. Das heißt man wäre ins Bermuda Dreieck gestartet. Bei solcher ggf. vorliegender Entgiftungsstörung oder gar Störung des Ammoniak Abbau in der Leber oder Glucose Stoffwechsels kann das arg nach hinten los gehen.
Warum? Das nährstoffreiche Gras mit vielen Aminosäuren und Vitaminen steigert die Entgiftungsfunktion des Körpers. Es kann zu Hautsymptomen, Hufproblemen (ggf. Hufrehe), Durchfällen, Koliken führen.
Zu beobachten sind die gestiegenen Werte seit ca. 8 Wochen , aktuell kommen jedoch mehr und mehr rein.
Bitte achtet beim Anweiden daher sorgsam auf Eure Tiere!

Ein großer Teil der Plätze im neuen MIB-VIP Programm sind bereits vergeben – einige wenige freie Plätze können aktuell n...
03/05/2026

Ein großer Teil der Plätze im neuen MIB-VIP Programm sind bereits vergeben – einige wenige freie Plätze können aktuell noch besetzt werden.

Start der Gruppe und des ersten exklusiven Artikels für die VIP-Gruppe war der 01.05.2026, das erste gemeinsame Meeting habt IHR noch nicht verpasset, dieses ist am **13.05.** 🧬🐴

Wer sich jetzt noch entscheidet, kann sich ein komplettes Jahr voller fachlichem Input, Austausch und spannender Themen rund um Mensch & Tier sichern.

Geplant sind unter anderem Inhalte zu:
• Mikrobiom
• Blutbildern & Stoffwechsel
• Autoimmunprozessen
• Asthma, Ekzem & EMS
• hormonellen Zusammenhängen
• Immunologie & postinfektiösen Prozessen
• orthomolekularen Ansätzen und Praxisfällen

📌 Laufzeit: 1 Jahr
📌 Begrenzte Teilnehmerzahl
📌 Keine Abo-Falle – endet automatisch
📌 Monatliche MIBwoch-/VIP-Meetings via Zoom
📌 Geschlossene VIP-Gruppe mit Austausch und Zusatzinhalten

Mir ist wichtig, dass dort wieder Raum für fachliche Tiefe, Diskussionen und Zusammenhänge entsteht, die im Alltag oft zu kurz kommen.

Wer dabei sein möchte, sollte nicht zu lange warten – die Plätze sind bewusst limitiert. ✨

Address


24537

Alerts

Be the first to know and let us send you an email when Mineralien in Balance posts news and promotions. Your email address will not be used for any other purpose, and you can unsubscribe at any time.

  • Want your business to be the top-listed Transport Service?

Share