16/08/2026
17.06.2026 - Mahon / Menorca
☀️ Der letzte Urlaubstag einer Kreuzfahrt ist immer etwas Besonderes. Einerseits möchte man jede Minute noch genießen, andererseits schleicht sich schon langsam der Gedanke ein, dass diese wunderschöne Reise bald zu Ende geht. Umso schöner ist es, wenn der letzte Hafen noch einmal alle Erwartungen übertrifft. Genau das ist uns auf Menorca passiert. Mahón war für uns der perfekte Abschluss einer rundum gelungenen Reise und hat uns vom ersten Moment an begeistert.
🌅 Wie fast jeden Morgen klingelte auch heute wieder früh der Wecker. Unser Tag begann ganz entspannt mit unserem inzwischen lieb gewonnenen Ritual. Bevor es zum Frühstück ging, machten wir natürlich noch einen kurzen Zwischenstopp an unserer Lieblingsfotostation. Irgendwie gehörte das inzwischen genauso zur Reise wie der erste Kaffee am Morgen. Anschließend ging es ins Steakhouse, wo wir wieder herrlich ruhig frühstücken konnten. Genau diese entspannte Atmosphäre haben wir dort jeden Morgen genossen.
🚢 Nach dem Frühstück gingen wir noch einmal kurz zurück auf unsere Kabine. Unser Kapitän hatte bereits am Vortag angekündigt, wann das Einlaufen in den Hafen von Mahón richtig spannend werden würde. Und wie so oft lag er mit seiner Zeitangabe absolut richtig. Pünktlich begann die spektakuläre Einfahrt und wir standen natürlich sofort auf unserem Balkon.
❤️ Wir hatten auf dieser Reise eine Heckkabine. Das bedeutete zwar, dass wir nicht direkt nach vorne schauen konnten, dafür aber einen traumhaften Blick auf alles hatten, was hinter dem Schiff lag. Und ganz ehrlich, nach inzwischen weit über 50 Kreuzfahrten dachte ich eigentlich, mich könne bei einer Hafeneinfahrt nicht mehr allzu viel überraschen. Aber Mahón hat genau das geschafft.
🌊 Der Hafen gehört zu den wenigen echten Naturhäfen Europas und schon die Einfahrt ist ein Erlebnis. Ganz langsam glitten wir zwischen kleinen Buchten, grünen Hügeln, eleganten Villen und unzähligen Segelbooten hindurch. Hinter jeder Kurve eröffnete sich wieder ein neuer wunderschöner Blick. Wir standen die ganze Zeit auf unserem Balkon und konnten uns gar nicht sattsehen. Immer wieder sagten wir zueinander: “Hier könnte man sofort wohnen.” Es gibt Orte, die wirken auf Fotos schön. Und dann gibt es Orte, die einen live noch viel mehr beeindrucken. Mahón gehört definitiv dazu.
📸 Genau solche Momente liebe ich an Kreuzfahrten. Man entdeckt einen Ort bereits lange bevor man überhaupt von Bord geht. Noch bevor der erste Schritt an Land gemacht ist, hat man oft schon das Gefühl, angekommen zu sein.
⚓ Als wir schließlich festgemacht hatten, wartete direkt die nächste Überraschung auf uns. Neben unserer AIDA lag die luxuriöse Explora II. Von unserem Balkon aus konnten wir direkt auf ihr Heck schauen. Im ersten Moment fanden wir das natürlich ziemlich beeindruckend. Ein elegantes Luxusschiff direkt neben uns. Dass wir dieses Schiff im Laufe des Tages mit völlig anderen Augen sehen würden, ahnten wir da allerdings noch überhaupt nicht. Aber dazu später mehr.
🚶 Wie immer ließen wir zunächst den großen Ansturm von Bord vorbei. Das machen wir inzwischen fast grundsätzlich so. Während alle anderen möglichst schnell von Bord möchten, genießen wir lieber noch einen Kaffee auf der Kabine und starten etwas später. Das ist deutlich entspannter und erspart oft lange Schlangen.
🏛️ Der Liegeplatz in Mahón ist wirklich ideal, denn das Schiff liegt direkt an der Stadt. Allerdings befindet sich die Altstadt einige Meter oberhalb des Hafens. Man hat dort mehrere Möglichkeiten nach oben. Entweder über zahlreiche Treppen, über einen längeren, geschwungenen Weg oder mit einem kostenlosen Fahrstuhl.
🛗 Unsere Wahl fiel auf den Fahrstuhl. Etwa eine Viertelstunde mussten wir warten, was völlig in Ordnung war. Besonders lustig war allerdings zu beobachten, dass viele Gäste zunächst gar nicht verstanden, warum der Fahrstuhl nicht nach unten kam. Bis irgendwann jemand bemerkte, dass man oben tatsächlich den Knopf drücken muss. Kaum hatte sich diese Erkenntnis herumgesprochen, lief plötzlich alles erstaunlich reibungslos und kurze Zeit später standen wir oben.
😍 Dort wurden wir sofort mit einem traumhaften Ausblick über den gesamten Hafen belohnt. Das Wasser glitzerte in der Morgensonne, die Kreuzfahrtschiffe lagen ruhig im Hafen und überall waren kleine Boote unterwegs. Allein dieser Blick war die Fahrt mit dem Fahrstuhl schon wert.
☕ Unser erster Weg führte uns in ein kleines Café, in dem fast ausschließlich Einheimische saßen. Für mich ist das immer ein gutes Zeichen. Wo die Menschen aus der Stadt selbst ihren Kaffee trinken, kann es meistens nur gut sein. Also machten wir es ihnen gleich und ließen den Tag erst einmal ganz entspannt beginnen.
🛍️ Danach schauten wir uns die kleine Markthalle an. Sie ist zwar nicht besonders groß, aber unglaublich liebevoll gestaltet. Frisches Obst, Gemüse, Käse, Wurst und viele regionale Spezialitäten lagen hübsch dekoriert in den Auslagen. Genau solche kleinen Märkte erzählen oft mehr über einen Ort als jede Sehenswürdigkeit.
🚶 Anschließend ließen wir uns einfach treiben. Wir schlenderten durch die engen Gassen von Mahón, bewunderten die schönen Häuser mit ihren kleinen Balkonen und stöberten durch einige Geschäfte. Natürlich blieb es nicht nur beim Schauen und ich fand tatsächlich noch das eine oder andere Kleidungsstück, das unbedingt mit nach Hause musste.
🐈 Währenddessen beschäftigte mich allerdings noch etwas ganz anderes. Wer meine Reiseberichte regelmäßig liest, weiß inzwischen wahrscheinlich, dass ich auf fast jeder Reise eine kleine Tüte Katzenfutter dabeihabe. Irgendwo begegnet einem schließlich fast immer eine hungrige Samtpfote. Diesmal war das allerdings anders. Seit Tagen schleppte ich das Futter durch sämtliche Häfen und keine einzige Katze ließ sich blicken.
📱 Also wurde kurzerhand Google Maps geöffnet. Irgendwo musste es doch einen kleinen Park geben. Parks und Katzen gehören schließlich fast immer zusammen. Tatsächlich fanden wir auch einen wunderschönen Park und machten uns voller Hoffnung auf den Weg dorthin. 🌳 Der Park war wirklich herrlich. Ruhig, gepflegt und angenehm schattig. Perfekt für eine kleine Pause. 🐾 Nur meine Katzen hatten sich offenbar gemeinsam einen freien Tag genommen. Nicht eine einzige ließ sich blicken. Ich musste irgendwann selbst darüber lachen. Seit Tagen trug ich mein Katzenfutter spazieren und ausgerechnet auf Menorca schien sich herumgesprochen zu haben, dass heute niemand Hunger hatte.
🌳 Nachdem wir den Park einmal komplett durchquert hatten, mussten wir uns schließlich eingestehen, dass unsere kleine Katzenmission auch heute erfolglos bleiben würde. Kein einziges Schnurren, keine neugierigen Augen hinter einem Busch und keine Samtpfote, die sich über mein seit Tagen mitgeschlepptes Trockenfutter gefreut hätte.
🚶 Statt wieder mit dem Fahrstuhl nach unten zu fahren, wollten wir den längeren, geschwungenen Weg zurück zum Hafen nehmen. Der ist deutlich angenehmer zu laufen als die vielen Treppen und auch für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen gut geeignet. Außerdem sieht man auf dieser Strecke noch einmal eine ganz andere Seite der Stadt. ☕ Eigentlich wollten wir unterwegs nur irgendwo einen Kaffee trinken. Mehr hatten wir gar nicht geplant. Doch genau diese ungeplanten Momente machen einen Urlaub oft erst richtig besonders.
🏡 Mein Mann blieb plötzlich vor einem alten Gebäude stehen, schaute durch ein Fenster und sagte ganz trocken: „Da möchte ich Kaffee trinken.“ Ich schaute ebenfalls hinein und musste ihm sofort recht geben. Hinter dem Fenster lag ein wunderschöner Innenhof mit alten Natursteinmauern, viel Grün und einer unglaublich gemütlichen Atmosphäre. Es gab nur ein kleines Problem: Wir fanden den Eingang nicht.
Also liefen wir erst einmal einmal komplett um das Gebäude herum. Irgendwann entdeckten wir schließlich eine kleine Tür und stellten fest, dass sich das Café im Innenhof eines Hotels befand. 😊 Vorsichtig fragten wir nach, ob wir dort auch frühstücken oder zumindest einen Kaffee trinken dürften, obwohl wir keine Hotelgäste waren. „Natürlich.“ Genau diese unkomplizierte Freundlichkeit liebe ich im Urlaub.
🌸 Als wir den Innenhof betraten, wussten wir sofort, dass sich die Suche gelohnt hatte. Es war einer dieser Orte, die man wahrscheinlich nie gefunden hätte, wenn man nicht zufällig daran vorbeigelaufen wäre. Überall standen Pflanzen und Blumen, kleine Tische verteilten sich unter schattigen Bäumen und es herrschte eine wunderbare Ruhe. Kaum zu glauben, dass nur wenige Meter entfernt die Altstadt mit ihren Besuchern unterwegs war.
🥐 Aus unserem geplanten Kaffee wurde kurzerhand ein zweites Frühstück. Warum auch nicht? Urlaubskalorien zählen schließlich bekanntlich nicht. Das Frühstück war hervorragend. Alles wirkte frisch, hochwertig und mit viel Liebe angerichtet. Nichts erinnerte an Massenabfertigung. Dazu kam ein richtig guter Kaffee und ein Service, wie man ihn sich nur wünschen kann. Das gesamte Team war unglaublich herzlich und freundlich, ohne aufgesetzt zu wirken.
❤️ Mein Mann und ich schauten uns irgendwann nur an und sagten fast gleichzeitig: „Wenn wir irgendwann einmal Urlaub auf Menorca machen, dann wohnen wir genau hier.“ Genau solche Zufallsfunde bleiben einem oft viel länger in Erinnerung als jede bekannte Sehenswürdigkeit. Man entdeckt einen Ort, den man gar nicht gesucht hat, und plötzlich fühlt er sich an wie ein kleines Zuhause auf Zeit.
🌞 Irgendwann mussten wir uns dann aber doch auf den Rückweg machen. Inzwischen war es richtig warm geworden und wir ließen uns ganz gemütlich den langen Weg hinunter Richtung Hafen treiben. Immer wieder blieben wir kurz stehen, genossen die Aussicht oder schauten in kleine Seitenstraßen. Unten angekommen führte uns der Weg direkt an der Hafenpromenade entlang zurück zur AIDA. Das Wasser glitzerte in der Sonne, überall saßen Menschen in Cafés und Restaurants und es herrschte genau diese entspannte Atmosphäre, die wir an mediterranen Hafenstädten so mögen.
🥵 Als wir schließlich wieder an Bord waren, merkten wir erst, wie viele Kilometer wir tatsächlich gelaufen waren. Die Sonne hatte inzwischen ordentlich Kraft entwickelt und unsere Beine waren ziemlich müde. Trotzdem waren wir uns beide sofort einig. Dieser Tag hatte sich mehr als gelohnt.
😂 Kaum saßen wir mit einer kühlen Kleinigkeit auf unserem Balkon, begann allerdings das Unterhaltungsprogramm der besonderen Art.
Direkt vor uns lag ja noch immer die luxuriöse Explora II. Von unserem Balkon aus konnten wir perfekt auf deren Heck schauen. Dort befand sich ein Infinity-Pool, ähnlich wie man ihn von der AIDAcosma kennt. Und was sich dort abspielte, ließ uns irgendwann nur noch kopfschüttelnd dasitzen. 🍹 In diesem vergleichsweise kleinen Pool drängten sich bestimmt zwanzig Erwachsene. Es wurde laut gesungen, gegrölt, getrunken und gefeiert. Getränke wurden im Wasser herumgereicht, man cremte sich gegenseitig mitten im Pool ein und die Stimmung erinnerte eher an eine ausgelassene Pool- und Swingerparty in der Karibik als an eine Luxusreise.
Nun muss ich dazu sagen, dass wir bereits mit der Carnival Cruise Line in der Karibik unterwegs waren und auch mit Royal Caribbean in der Südsee. Dort erwartet man genau so eine lockere Stimmung und sie passt auch wunderbar zu diesen Schiffen.
Aber hier?
Dieses Schiff besteht ausschließlich aus Suiten. Ich hatte aus Neugier einmal nach den Preisen geschaut. Unter 8.000 Euro pro Person für sieben Tage ging dort praktisch nichts. Da erwartet man irgendwie ein etwas ruhigeres Ambiente. Stattdessen saßen wir auf unserem Balkon und konnten kaum glauben, was wir dort beobachteten. Mein Mann schaute mich irgendwann nur an und meinte: „Die haben die Reise doch bestimmt gewonnen.“
Ganz ehrlich. Wenn ich mehrere tausend Euro für so eine Reise bezahlen würde und dann den gesamten Nachmittag neben einer Poolparty mit Ballermann-Stimmung verbringen müsste, wäre meine Begeisterung vermutlich ziemlich schnell verschwunden.
🙈 Ich erspare euch lieber die Fotos. Sagen wir einfach so: Der Infinity-Pool war definitiv… gut ausgelastet. Zum Glück legte die Explora wenig später ab und plötzlich hatten wir unseren wunderschönen Blick auf den Hafen wieder ganz für uns allein.
Manchmal lösen sich Probleme eben ganz von selbst.
🌅 Nachdem auf unserem Balkon wieder Ruhe eingekehrt war, machten auch wir uns langsam fertig für unseren letzten Abend an Bord. Und der sollte natürlich noch einmal etwas ganz Besonderes werden. Zum Abschluss unserer Reise hatten wir erneut einen Tisch im Rossini reserviert. Insgesamt waren wir während dieser elf Tage sechs Mal dort essen und jedes einzelne Menü war ein Genuss. Die Küche war überragend, das Serviceteam unglaublich herzlich und wir hatten uns dort jedes Mal rundum wohlgefühlt.
❤️ Besonders ans Herz gewachsen war uns Christa Douce. Wer schon einmal öfter auf einem Schiff im selben Restaurant gegessen hat, weiß, wie schön es ist, wenn einen das Servicepersonal irgendwann wiedererkennt. Man unterhält sich ein wenig, tauscht sich aus und fühlt sich fast ein bisschen wie zu Hause. Genau dieses Gefühl hat Christa uns an jedem einzelnen Abend gegeben. Sie war aufmerksam, herzlich und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Für uns war sie ganz klar eines der Gesichter dieser Reise.
🍽️ Ganz perfekt lief an diesem letzten Abend allerdings nicht alles. Eigentlich hatten wir während der gesamten Reise fast immer denselben schönen Fensterplatz bekommen. Genau deshalb hatte ich Christa schon vorab gefragt, ob wir zum Abschluss vielleicht noch einmal dort sitzen könnten. Sie hatte wirklich alles versucht, musste uns später aber leider mitteilen, dass die Restaurantleitung anders entschieden hatte. Die Begründung lautete, einige Gäste hätten bereits bei ihrer Buchung von zu Hause ausdrücklich einen Fensterplatz gewünscht.
Grundsätzlich ist das natürlich völlig in Ordnung. Trotzdem muss ich ehrlich sagen, dass ich diese Entscheidung nicht ganz nachvollziehen konnte. Wenn Gäste während einer Reise regelmäßig in einem Spezialitätenrestaurant essen, teilweise sogar zusätzlich dort frühstücken und über viele Abende denselben Platz hatten, dann finde ich es persönlich schön, ihnen diesen auch am letzten Abend zu lassen. Nicht, weil man einen Anspruch darauf hat, sondern weil genau solche kleinen Gesten den Unterschied zwischen gutem Service und außergewöhnlichem Service ausmachen.
Noch mehr wunderte es uns, als wir feststellten, dass viele Fensterplätze an Gäste vergeben wurden, die an diesem Abend zum ersten Mal im Rossini waren. Andere Paare, die wir ebenfalls fast jeden Abend dort gesehen hatten, sollten plötzlich sogar an Tischen sitzen, an denen einer mit dem Rücken komplett zum Restaurant und zur Wand schauen musste. Die beiden lehnten das freundlich ab und gingen wieder und ich konnte sie absolut verstehen.
Zum Glück war das aber auch das Einzige, was an diesem Abend nicht ganz rund lief. ❤️ Christa war schließlich trotzdem da.bUnd allein das machte schon wieder vieles wett.
🌅 Bevor das Hauptgericht serviert wurde, hatten wir noch einen kleinen Wunsch. Wir fragten, ob wir unser Menü nach dem Hauptgang kurz unterbrechen könnten. Der Grund war schnell erklärt. Das Auslaufen aus Mahón wollten wir auf keinen Fall verpassen. Mit unserem Platz im Rossini war das nicht der beste Blick und mit unserer Heckkabine hatten wir schließlich den perfekten Logenplatz. Unser Plan ging wunderbar auf. Nachdem wir unser Hauptgericht genossen hatten, gingen wir noch einmal auf unsere Kabine und stellten uns auf den Balkon.
🚢 Langsam setzte sich die AIDA in Bewegung.
Ganz gemächlich glitten wir wieder durch diesen wunderschönen Naturhafen. Nur diesmal wirkte alles völlig anders als am Morgen. Das warme Abendlicht tauchte die Häuser in goldene Farben, die kleinen Boote schaukelten ruhig im Wasser und die gesamte Stadt strahlte eine unglaubliche Ruhe aus. Wir lehnten einfach nur am Geländer und schauten schweigend zu.
Manchmal braucht es gar keine Worte. Es gibt Momente, die möchte man einfach nur genießen. Und genau so ein Moment war das.
Ich glaube sogar, dass mir das Auslaufen fast noch besser gefallen hat als die Einfahrt am Morgen. Das Licht war weicher, die Stimmung ruhiger und irgendwie wurde einem in diesem Augenblick bewusst, dass diese Reise nun langsam zu Ende ging.
❤️ Als wir den Naturhafen schließlich verlassen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg ins Rossini. Dort wartete unser Dessert bereits auf uns und wir konnten den Abend ganz entspannt ausklingen lassen. Damit endete gleichzeitig auch unsere kleine Rossini-Reise: Sechs wunderbare Abende, viele tolle Gespräche und
fantastisches Essen Und ein Serviceteam, das einen großen Anteil daran hatte, dass wir uns dort jedes Mal wieder so wohlgefühlt haben.
🎭 Später fand natürlich noch die offizielle Verabschiedung im Theatrium statt. Ich gebe allerdings ganz offen zu, dass ich bei solchen Momenten lieber etwas Abstand halte. Diese Abschiede gehen mir jedes Mal ziemlich nah. Deshalb schaue ich sie mir meistens lieber ganz in Ruhe von unserer Kabine aus an. Dort kann ich den Moment genießen, ohne mitten im Trubel zu stehen. Und falls doch ein paar Tränchen fließen sollten, sieht es wenigstens niemand.
⭐ Besonders gefreut habe ich mich an diesem Abend über die Verleihung der Smiling Stars. Unser Aushilfs-Entertainment-Manager Marcel erhielt ebenfalls diese Auszeichnung. Und ich kann nur sagen: Völlig verdient!
Dafür, dass er diese Aufgabe zum ersten Mal übernommen hatte, hat er einen wirklich großartigen Job gemacht. Er war präsent, sympathisch, authentisch und hat das Entertainment-Team hervorragend durch diese Reise geführt. Ich wünsche ihm von Herzen, dass wir ihn irgendwann auf einer zukünftigen Reise wiedersehen. Dann hoffentlich ganz offiziell als Entertainment Manager.
🌙 Zurück auf unserer Kabine ließen wir den letzten Abend noch einmal ganz bewusst auf uns wirken. Wir schauten hinaus aufs Meer, ließen die vergangenen elf Tage R***e passieren und konnten kaum glauben, wie schnell diese Reise vergangen war. Es sind am Ende gar nicht immer die großen Ausflüge oder spektakulären Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben. Oft sind es die kleinen Momente. Ein perfekter Kaffee in einem versteckten Innenhof. Eine wunderschöne Hafeneinfahrt. Ein lustiger Blick auf das Nachbarschiff. Ein herzliches Gespräch mit der Lieblingskellnerin oder ein stiller Augenblick auf dem eigenen Balkon.
❤️ Genau diese Momente machen eine Reise unvergesslich.
Und genau deshalb wird uns diese Reise mit der AIDAstella noch sehr lange in Erinnerung bleiben.
⚓ Am nächsten Morgen hieß es dann tatsächlich Koffer packen und Abschied nehmen.
Aber davon erzähle ich euch im nächsten Reisebericht.