20/06/2025
Es ist unverständlich, wie die Damen und Herren der Politik derart disruptiv auf die schwächelnde Wirtschaft reagieren. Anstatt Unternehmen zu entlasten, werden sie mit unverhältnismäßigen Steueranhebungen drangsaliert. Erhöhungen von über 10% der Mautkosten liegen fernab von einer normalen Indexanpassung!Dabei vergessen Sie, dass die dadurch entstehenden überbordenden Mehrkosten den Endkonsumenten treffen werden und das „Geldbörserl“ darunter leiden wird. Kurzfristig wird der Staat durch die ebenfalls erhöhte Umsatzsteuer auf Handelswaren mehr Steuereinnahmen generieren, jedoch werden mittel- bis langfristig die Rahmenbedingungen für Unternehmen derart schwierig, sodass die Wettbewerbsfähigkeit verloren geht und Unternehmen nicht expandieren können, sondern Einsparungen vornehmen müssen. Das kann nicht im Sinne der Damen und Herren der Politik sein, deshalb der Appell: Unternehmen ENTLASTEN, anstatt zu BELASTEN sowie die Sicherung der WETTBEWERBSFÄHIGKEIT österreichischer Unternehmen!
Die Verkehrsbranche hat die Belastungsgrenze erreicht!
Darauf haben wir in unserer heutigen Pressekonferenz klar hingewiesen. Und da geht es nicht nur um die Straße, auch auf der Schiene kommen wir beim Thema Transport und nötiger Infrastruktur nicht rasch genug weiter.
„Transportleistung ist bald schon ähnlich besteuert wie das Rauchen. Hier weiter an der Belastungsschraube zu drehen, wäre grob fahrlässig“, sagt Bundesspartenobmann Alexander Klacska.
Die geplante Erhöhung der Lkw-Maut etwa, die stolze 10 bis 13 Prozent betragen könnte, würde die Verkehrswirtschaft zu Protestmaßnahmen bis hin zu Streik zwingen.
Weitere Infos zu den Inhalten unserer heutigen Pressekonferenz: https://www.wko.at/oe/oesterreich/wkoe-klacska-warnt-verkehrsbranche-belastungsgrenze-erreicht