On The Road Again

On The Road Again "Aus Freude am Vorsprung das Beste. Oder so." - Ein kleiner Travel Blog.

On The Road Again ist ein kleines Projekt einiger Auto- und Reiseverrückter und dreht sich um alles was mit einem Motor auf der Straße Spaß macht, schöne Orte und spannende Erlebnisse.

Unsere Woche auf Malta geht zu Ende! Wir begeben uns ein letztes Mal mit der Fähre von Gozo zurück auf die Hauptinsel un...
04/25/2026

Unsere Woche auf Malta geht zu Ende! Wir begeben uns ein letztes Mal mit der Fähre von Gozo zurück auf die Hauptinsel und tanken den Juke voll. Erfreulich sind hier die Spritpreis von ~1,30€ / Liter - gut einen Euro unter deutschem Niveau. Danach können wir endlich den Mietwagen abgeben, der unsere Meinung von japanischen nicht unbedingt verbessert hat. Der Flughafen macht dafür aber eine gute Figur: kurze Wege, gute Abfertigung. Damit wird es Zeit ein kurzes Fazit zu ziehen.

Malta war als Holiwork-Destination hervorragend geeignet. Es gibt viele Unterkünfte, ausreihend gute Infrastruktur und Grundversorgung ohne dabei übertrieben touristisch zu sein. Der März war als Reisezeitraum hervorragend gewählt, denn es ist wärmer als in Deutschland aber noch nicht unangenehm heiß. Zudem war es unerwartet grün und bunt! Die Geschichte lädt besonders historisch, kulturell oder architektonisch Interessierte zum Erkunden ein. Besonders aber auch die relativ einfache Erreichbarkeit und das gute Preisniveau sind positiv aufgefallen.

Für eine Woche reinen Urlaub wäre mir Malta hingegen ein Bisschen zu abwechslungsarm. Es ist vor allem sehr naturbetont und historisch interessant. Aber es reicht dann auch wenn man drei Klippen und fünf Kirchen gesehen hat. Zudem ist der Linksverkehr eine Herausforderung und man hat auch den Eindruck, dass Touristen nicht überall extrem willkommen sind. Die Kriminalität scheint zudem etwas höher zu sein als im europäischen Durchschnitt. Auch wenn Malta unterm Strich nicht mit Mallorca oder Madeira mithalten kann - ein Kurztrip lohnt sich, vor allem auch finanziell! Wir freuen uns ein neues Land gesehen zu haben, haben die Zeit sehr genossen und sind dankbar für die Gelegenheit!

In Malta als Inselstaat spielt das Meer naturgemäß eine große Rolle. Nicht nur ist es hier Verkehrsweg und Wirtschaftsra...
04/24/2026

In Malta als Inselstaat spielt das Meer naturgemäß eine große Rolle. Nicht nur ist es hier Verkehrsweg und Wirtschaftsraum. Man hat auch nicht vergessen, dass es sich in erster Linie um ein Ökosystem handelt, dessen Pflege und Erhalt den Maltesern sehr wichtig ist. Informieren kann man sich über das Meer und seine Bewohner am besten im National Aquarium.

Hier gibt es nicht nur etliche Fische und andere Meeresbewohner zu bestaunen, die sich in den Gewässern rund um das Archipel aufhalten. Auch Themen wie Plastikmüll und artgerechte Haltung spielen eine Rolle. Die Becken sind dabei teilweise sehr spannend inszeniert. Man wandert z.B. durch einen gläsernen Tunnel, der vom Wasser eingeschlossen ist. So schwebt einem auch mal ein kleiner Hai einen Meter über den Kopf.

Das Aquarium ist nicht riesig aber 1-2 Stunden kann man sich hier bequem aufhalten. Für 4 Personen und Parken werden ca. 45€ fällig, die ein Teilen auch dem Meeresschutz zukommen. Besonders für Aquaristik-Freunde oder als Schlechtwetterprogramm eine gute Option!

Die größte Attraktion auf Gozo haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Schon aus der Ferne, von unserer Unterkunft aus...
04/23/2026

Die größte Attraktion auf Gozo haben wir uns bis zum Schluss aufgehoben. Schon aus der Ferne, von unserer Unterkunft aus, konnten wir jeden Tag die Cittadella bewundern, die sich zwei Hügel weiter befindet. Wir begeben uns auf den kurzen Weg in die Inselhauptstadt Victoria, über der der Burgberg mit samt der Festungsanlage thront, und schauen uns diese im Detail an.

Ihre Geschichte reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert. Allerdings gab es aufgrund der strategisch günstigen Lage in der Mitte der Insel bereits zur Bronzezeit hier Befestigungsanlagen, was den Berg auch archäologisch interessant macht. Daher gibt es hier auch ein Archäologiemuseum zu besuchen, neben dem Besucherzentrum, dem Festungs- und einigen weiteren Museen und dem alten Gefängnis.

Der Eintritt in die Festungsanlage selbst ist als öffentliches Kulturgut kostenfrei. Parken kann man für faire 2€ an der Festungsmauer (sofern man einen Parkplatz findet). Die einzelnen Museen kosten zwar Eintritt, aber auch in sehr überschaubarem Rahmen. Für einen Nachmittagsausflug lohnt die Anlage aber auch ohne Museum, denn von der Festungsmauer aus hat man einen hervorragenden Überblick über ganz Gozo!

Nach Sonnenuntergang begeben wir uns in die alte Inselhauptstadt - Mdina - ziemlich zentral auf der Insel gelegen. Heute...
04/22/2026

Nach Sonnenuntergang begeben wir uns in die alte Inselhauptstadt - Mdina - ziemlich zentral auf der Insel gelegen. Heute hat sie nur noch wenige hundert Einwohner. Allerdings besteht die Altstadt aus einer jahrhundertealten Festung, die etliche Kirchen, Kathedralen und historische Gebäude aller Art beherbergt. So lohnt sich ein Spaziergang durch die Anlage in jedem Fall.

Auch die Uhrzeit ist gut gewählt, denn die Tagestouristen sind Weg und die blaue Stunde setzt die liebevoller verzierten Sandsteingebäude abermals sehr schick in Szene. Zentraler Platz ist der Pjazza San Pawl, an dem sich u.a. die gleichnamige Kathedrale und das maltesische Nationalarchiv befinden. Zudem besichtigen wir um die Ecke die "Church of the Annunciation of Our Lady", die tatsächlich sehr liebevoll gestaltet ist. Für kunsthistorisch Interessierte ist Malta ein Fest.

Wir feiern stattdessen lieber mit einem guten Abendessen und anschließend einem guten Rotewein - von dem es im Übrigen auch maltesische gibt - im Whirlpool.

Nachdem wir Gozo nun besser kennen, wird es Zeit uns mit der Hauptinsel - Malta selbst - zu befassen. Wir brächen mit de...
04/21/2026

Nachdem wir Gozo nun besser kennen, wird es Zeit uns mit der Hauptinsel - Malta selbst - zu befassen. Wir brächen mit dem Joke ähh Juke auf und müssen zunächst wieder die Fähre nehmen. Diese ist in Richtung Gozo im Übrigen kostenfrei - man zahlt nur für die Rückreise. Vier Personen und ein Auto kosten dabei faire ca. 30€. Die Überfahrt führt vorbei an der kleinen Insel Comino und dauert 20-30 Minuten.

Im Hafen von Malta angekommen, begeben wir uns auf einen kleinen Spaziergang mit zum "It-Torri ta Ghajn Znuber" - einem alten Befestigungsturm mit Blick über die Bucht von L-Ghawseg. Dabei begegnen uns neben dem Wanderweg auch Mountainbike-Trails und ein paar kleine Lost-Places in Form von Ruinen alter Farmhäuser.

Den Sonnenuntergang verbringen wir an den Dingli Cliffs, einem der beliebtesten Spots auf Malta selbst. Hier gibt es mehrfach terrassenartig abfallende Steilklippen zu bewundern - und eine Radarstation. Malta eignet sich zweifelsfrei hervorragend für eine Erkundungstour, auch wenn Linksverkehr und teils leicht abenteuerliche Verkehrsführung ein Bisschen Ehrgeiz erfordern ;).

Nach einem arbeitsreichen Tag begeben wir uns zum nächstbesten Sunset-Location. Ziel ist hier die Westküste Gozos, wo si...
04/20/2026

Nach einem arbeitsreichen Tag begeben wir uns zum nächstbesten Sunset-Location. Ziel ist hier die Westküste Gozos, wo sich das "Blue Hole", einer der beliebtesten Tauchspots der Insel, befindet. Wir folgen dem Küstenwanderweg und finden einige Artefakte in Form von alten Brunnen und Muscheln, die langsam im Sedimentgestein zum Vorschein kommen, welches von Wind und Wasser abgetragen wird. Archäologisch ist Gozo im Übrigen von großer Bedeutung. Man kann auch alte Steintempel besichtigen, die teils aus dem 4. Jahrtausend vor Christus (!) stammen.

Wir werfen stattdessen einen Blick auf den Dwejra Inland Sea, einer von einer Steilküste geschützten Bucht, die über einen schmalen Tunnel mit dem Meer verbunden ist. Ein Stück die Küste runter lassen wir uns nieder, um den Sonnenuntergang zu genießen. Diese färbt den Himmel spektakulär orange, verschwindet aber aufgrund der größeren Äquatornähe auch deutlich zügiger im Meer als zuhause.

In unmittelbarer Nähe befand sich im Übrigen bis vor ein paar Jahren die berühmteste Sehenswürdigkeit von Gozo, das "Azure Window". Der markante Felsbogen war 20 hoch und ca. 100 Meter lang und war vor allem bei Tagestouristen sehr beliebt. Leider hat er 2017 der Erosion nachgegeben und ist ins Meer gestürzt. Dessen ungeachtet lohnt ein Ausflug an die Westküste, besonders zum Sonnenuntergang, allemal!

Am ersten vollen Tag machen wir uns mit Gozo vertraut. Die Insel hat sehr überschaubare Dimensionen. Länger als 15 km is...
04/19/2026

Am ersten vollen Tag machen wir uns mit Gozo vertraut. Die Insel hat sehr überschaubare Dimensionen. Länger als 15 km ist sie nicht und so ist man auch in rund 20 Minuten von einem Ende ans andere gefahren. Der Ersteindruck ist dafür tatsächlich sehr gut!

Schon im Hafen sieht man: die Qualität des türkis-blauen Wassers ist hervorragend. Dahinter erstrecken sich diverse niedliche kleine Städte und Dörfer, in aller Regel aus leuchtendem Sandstein gebaut. Sie ergeben besonders im Frühling einen spannenden, farblichen Kontrast zum dichten Grün und Gelb der blühenden Wiesen und Felder. Ich gebe zu, ich hatte mir Malta karger und brauner vorgestellt. Das ist es wohl weite Teile des Jahres auch aber Mitte März war die Landschaft außerordentlich hübsch - gutes Timing!

Gegen Abend genießen wir den leuchtenden Sonnenuntergang, der den Sandstein nochmal mehr zum glühen bringt. Im Anschluss beginnen wir uns mit der maltesischen Küche vertraut zu machen. Diese hat vor allem italenische und nordafrikanische, aber leider auch ein paar britische Einflüsse. Es gibt gegrillte Calamri und Surf & Turf ... wenn man schon mal am Meer ist. Die draufgefutterten Pfunde kann man dann ggf. im beleuchteten Pool wieder abtrainieren. Oder man entspannt einfach im beheizten Whirlpool =).

Mitte März, als die Vorboten des Frühlings noch spärlich waren und der Winter bereits lang, setzen wir eine alte Traditi...
04/18/2026

Mitte März, als die Vorboten des Frühlings noch spärlich waren und der Winter bereits lang, setzen wir eine alte Tradition fort. Mit der kalten Jahreszeit im Nacken haben wir ein dringendes Bedürfnis nach Sonne und verlegen das Büro in südlichere Gefilde. Es ist mal wieder Holiwork!

Dabei gibt es einige Prämieren. So starten wir das erste mal vom Vaclav Havel Airport in Prag und sind positiv überrascht! Die Wege sind kurz, die Prozesse effizient und das Terminal modern. Definitiv eine empfehlenswerte Alternative zum BER! Ebenfalls neu ist die Fluggesellschaft - die auch das grobe Ziel verrät. Wir sind unterwegs mit KM Air Malta Airlines. No Thrills, solides Preisleistungsverhältnis, einigermaßen komfortabel. All in all auf Eurowings-Niveau und damit generell empfehlenswert.

Am Flughafen Luqa angekommen übernehmen wir den besten Mietwagen weit und breit - einen Nissan Juke?! - und stürzen uns vorne rechts in den Linksverkehr. Angekommen sind wir aber damit noch nicht, denn wir müssen mit der Fähre zu unserem eigentlichen Ziel übersetzen - auf die Nachbarinsel Gozo. In deren Mitte befindet sich auch unser Apartment, das für die kommende Woche Wohnung und Office sein wird. Mit Blick auf die überraschend grünen Felder und das Mittelmeer dahinter lässt es sich bestimmt ein paar Tage aushalten!

Letztes Jahr ist es uns endlich, nach mehreren Anläufen, gelungen das ICC in Berlin zu exploren. Das als "Raumschiff" be...
02/22/2026

Letztes Jahr ist es uns endlich, nach mehreren Anläufen, gelungen das ICC in Berlin zu exploren. Das als "Raumschiff" bekannte Internationale Congress Centrum wurde in den 70ern in einem damals hyper-futuristischen Stil gebaut und bis in die 2010er Jahre betrieben.

Dann gab es Gerüchte zu Asbest und Probleme mit der Wirtschaftlichkeit, so dass die letzte Veranstaltung 2014 stattgefunden hat. Seitdem liegt es da im Dornröschenschlaf und Tausende Leute fahren täglich dran vorbei, die sich dann fragen wie es wohl drinnen aussieht.

Beim 49h ICC Event im September konnten wir diese Frage zum Glück endlich klären und nehmen euch mit auf eine kleine Fototour durch das sagenumwobene Objekt! Viel Spaß und einen schönen Sonntag :).

https://imgur.com/gallery/ive-explored-abandoned-spaceship-international-congress-center-berlin-germany-oc-GJHfIoi

Wir blicken zurück auf zwei Wochen Algarve im Dezember. Sowohl der Urlaub als auch der anschließende Holiwork waren supe...
02/18/2026

Wir blicken zurück auf zwei Wochen Algarve im Dezember. Sowohl der Urlaub als auch der anschließende Holiwork waren super. Allein den Luxus zu haben, die dunkelsten beiden Wochen des Jahres in deutlich helleren und wärmeren Regionen überdauern zu können hat die Reise lohnenswert gemacht. Dazu kommt, dass Portugal im Allgemeinen und die Algarve im Speziellen, fantastische Reiseziele sind.

Die Menschen sind herzlich, das Essen hervorragend und das Preisniveau von feinster Schnäppchenjäger-Qualität. Da nimmt man auch die geschlossene Strandbar oder kleine Abstriche bei der Infrastruktur gern in Kauf. Auch gedanklich war der Aufenthalt interessant. Man war schnell raus au dem Wintergrau und hatte immer wieder diese "ach stimmt, es ist ja Dezember"-Momente!

Nach einem kleinen, abschließenden Bummel durch die Regionalhauptstadt Faro treten wir die Rückreise an. Mit einem fantastischen Regenbogen über dem Flughafen verabschiedet uns die Algarve und unterstreicht nochmal den rundum positiven Charakter des Aufenthalts bildlich. Wir kommen gern wieder und empfehlen einen Ausflug vorbehaltlos!

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Richmond, BC

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