08/09/2026
Was wir nicht kennen, können wir kaum lieben lernen. 🌲
Wenn wir unseren Kindern nichts über die Natur beibringen, wie sollen sie dann eine Verbindung zu ihr aufbauen? Und wenn sie die Natur nicht kennen und schätzen, warum sollten sie sich später dafür einsetzen, sie zu schützen?
Dieser Gedanke begleitet mich oft, wenn ich mit Freya draussen unterwegs bin.
Dabei geht es mir nicht darum, ihr möglichst viele Pflanzennamen beizubringen oder aus ihr eine kleine Outdoor-Expertin zu machen. Es geht um die Neugier. Darum, gemeinsam hinzuschauen, Fragen zu stellen und zu verstehen, was um uns herum geschieht.
Warum sieht dieses Holz so aus? Was erzählen uns die Jahresringe? Welche Tiere leben hier? Und was passiert eigentlich mit einem Baum, wenn er stirbt?
Manchmal sind es genau diese kleinen Momente, in denen eine Verbindung entsteht. Nicht durch einen Vortrag, sondern durch das gemeinsame Entdecken.
Ich glaube, dass Kinder die Natur nicht nur als etwas kennenlernen sollten, das man besucht, sondern als etwas, zu dem wir gehören. Etwas, das uns ernährt, schützt, herausfordert und das wir gleichzeitig mit unserem Verhalten beeinflussen.
Denn wenn wir ihnen nicht zeigen, warum die Natur wertvoll ist, wer soll es dann tun? Und wenn die nächste Generation sie nicht schützen möchte, wer wird es dann machen?
Wir können unseren Kindern nicht vorschreiben, was sie einmal lieben werden. Aber wir können ihnen die Möglichkeit geben, die Natur kennenzulernen. Was sie daraus machen, dürfen sie selbst entscheiden.
Was habt ihr als Kinder draussen gelernt, das euch bis heute begleitet?
WhiteTruckExpedition