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13/10/2026

🚫🍬 Keine Zuckersteuer durch die Hintertür

Rukwied: Ziehen Sie die Zuckersteuer zurück!

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, fordert die Bundesregierung auf, die Zuckersteuer zurückzuziehen und nicht über ein Gesetzespaket durch die Hintertür einzuführen. Dabei verweist er auch auf den Koalitionsvertrag:

„Ziehen Sie die Zuckersteuer zurück! Lebensmittel dürfen nicht durch eine Steuer künstlich verteuert werden, sondern müssen für alle bezahlbar bleiben. Wer eine Steuer mit der Gesundheit begründet, darf daraus nicht einfach einen Griff in den Geldbeutel der Bürgerinnen und Bürger machen. Das Ernährungsverhalten wird nicht durch zusätzliche Abgaben gesteuert. Im Gegenteil: Der Schlüssel liegt in der Ernährungsbildung. Eine Zuckersteuer dagegen ist ein staatlicher Eingriff und verteuert zusätzlich Lebensmittel. Das passt nicht zum Koalitionsvertrag, in dem auf Freiwilligkeit, Anreize und Eigenverantwortung gesetzt wird.

Die Einführung dieser Steuer schwächt die Wirtschaft entlang der gesamten Kette: Sie schafft mehr Bürokratie, erzwingt Umstellungen in der Produktion und bedeutet sinkende Erlöse für die landwirtschaftlichen Betriebe. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation in der Landwirtschaft ist die Einführung einer solchen Steuer, mit der Haushaltslöcher gestopft und der Verbraucher durch den Staat bevormundet werden soll inakzeptabel“, so Bauernpräsident Rukwied.

➡️ Vollständige Pressemitteilung hier: https://ow.ly/KPyL50ZWPkL

01/10/2026
09/09/2026

Erste WVZ Ernte- und Erzeugungsschätzung
Proberodungen vom 15. August zeigen, die diesjährige Dürre hat auch die Zuckerrüben stark getroffen und senken die Ernteerwartungen. Diese schwierige ackerbauliche Situation trifft auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld. Deshalb darf es keine weiteren Belastungen wie die Zuckersteuer geben.
Der erwartete Rübenertrag liegt mit 71,3 Tonnen pro Hektar deutlich unter dem Vorjahr. Zudem wurde die Rübenanbaufläche auf 300.000 Hektar zurückgenommen. Die Schätzung für die Zuckererzeugung fällt dadurch mit 3,4 Mio. Tonnen Weißzucker rund 1 Millionen Tonnen unter den Wert des letzten Jahres.
Die Schäden durch Trockenheit und den Befall mit SBR und Stolbur werden nach Einschätzung der Branche nicht mehr vollständig aufzuholen sein, auch wenn nun Niederschläge einsetzten.

21/07/2026

Tradition trifft Innovation – ein starker Standort für Produktion, Team und Region.
Willkommen in Jülich – an einem unserer ältesten Standorte entsteht High-End-Zuckerproduktion auf höchstem Niveau. Seit 1880 wird im Werk in Jülich produziert – heute mit Europas modernster Veredelungsanlage.
Hier ist Vielseitigkeit Programm: Weißzucker, Raffinade, Spezialveredelungen und Futtermittelproduktion – alles unter einem Dach.

Was unseren Standort sonst noch besonders macht? Mehr Infos auf https://www.pfeifer-langen.com/unternehmen/standorte/juelich

21/07/2026

Vor fünf Jahren stand unser Werk in Euskirchen unter Wasser. Heute sprechen wir darüber, wie aus Wiederaufbau Zukunft entsteht.

Im Juli 2021 wurde unser Werk in Euskirchen von der Flutkatastrophe schwer getroffen. Die Erft durchströmte das gesamte Werksgelände und richtete massive Schäden an. Dank des außergewöhnlichen Engagements unserer Mitarbeitenden, der Unterstützung von Landwirtinnen und Landwirten, Partnerunternehmen sowie der staatlichen Aufbauhilfen konnte der Standort in kurzer Zeit wieder aufgebaut werden.

Fünf Jahre später durften wir Mona Neubaur, stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für , , und des Landes Nordrhein-Westfalen, bei uns in Euskirchen begrüßen.

Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Erfahrungen aus dem Wiederaufbau, die Maßnahmen zur Hochwasser- und Krisenvorsorge sowie die nächsten Schritte auf unserem Weg zu einer klimaneutralen Zuckerproduktion.

Wir investieren in die Zukunft unseres Standorts – mit mehr Resilienz, modernen Produktionsanlagen und der schrittweisen Defossilisierung unserer Prozesse. Damit diese Transformation gelingt, braucht die energieintensive Industrie verlässliche Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Strompreise und Investitionssicherheit.

Wir danken Frau Ministerin Mona Neubaur für den offenen Austausch und ihr Interesse an unserem Standort. Der Dialog zwischen Politik und Industrie ist eine wichtige Voraussetzung, um die Transformation der energieintensiven Industrie erfolgreich zu gestalten.


Bild v.l.n.r.: Dirk Oswald, Standortleiter Euskirchen, Klaus Voussem Mitglied des Landtags NRW , Oliver Baron, Referent für politische Angelegenheiten, Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIKE), Florian Fries Gesamtbetriebsratsvorsitzender.

11/06/2026
28/05/2026

Visionär, Unternehmer und Erfinder: Eugen Langen prägte Köln wie kaum ein anderer. 🚋⚙️
Er war an der Entwicklung des beteiligt, erfand das System der und gründete gemeinsam mit Valentin Pfeifer unser Unternehmen Pfeifer & Langen.
Zum 150. Geburtstag des Kölner Stadt-Anzeiger stellt die Zeitung täglich bedeutende Kölner Persönlichkeiten vor. Im 21. Teil der Serie steht Eugen Langen im Mittelpunkt.
Am 18. Mai erschien ein Beitrag über unseren Mitbegründer und sein prägendes Wirken für Industrie und Unternehmertum. Sein Innovationsgeist inspiriert bis heute. Hier geht es zum Artikel: https://www.ksta.de/150aus150/150-aus-150-eugen-langen-gruendete-die-erste-gasmotorenfabrik-der-welt-1279729

19/05/2026

Macht eine Zuckersteuer tatsächlich gesünder ❓️
Die Diskussion um eine Abgabe auf zuckergesüßte Softdrinks wird derzeit intensiv geführt – mit dem Ziel, einen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit und zur Reduktion von Übergewicht zu leisten. Wir nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst und unterstützen eine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Aus unserer Sicht greift eine Steuer auf einen einzelnen Nährstoff jedoch zu kurz.Die entscheidende Frage ist:
🔹Woran messen wir den Erfolg einer solchen Maßnahme?
🔹Geht es um die Reduktion einzelner Nährstoffe?
🔹Oder um messbare gesundheitliche Effekte?

💡Ein Blick ins Vereinigte Königreich zeigt: Trotz und sinkendem steigt die Zahl übergewichtiger Menschen weiterhin an. Ein klarer Nachweis für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation ist damit bislang nicht erbracht.*
Damit stellt sich die Frage, ob eine solche Maßnahme tatsächlich den gewünschten Beitrag zur Gesundheitsverbesserung leisten kann.
Nachhaltige Fortschritte lassen sich vor allem dann erreichen, wenn Menschen dabei unterstützt werden, informierte und bewusste Ernährungsentscheidungen zu treffen.


* 1. Office for Health Improvement and Disparities: National Diet and Nutrition Survey (NDNS), 2008/2010–2019/2023. (https://www.gov.uk/government/collections/national-diet-and-nutrition-survey ) | 2. NHS England: Health Survey for England 2022 Part 2: Adult overweight and obesity, 2024. (https://digital.nhs.uk/data-and-information/publications/statistical/health-survey-for-england/2022-part-2) | 3.NHS England: National Child Measurement Programme, England, 2023/24 School Year. Table 2: Prevalence and number of children by BMI category and NCMP collection year, 2006/07–2023/24, 2024. (https://digital.nhs.uk/data-and-information/publications/statistical/national-child-measurement-programme/2023-24-school-year )

06/05/2026

Zuckersteuer auf Softdrinks – was steckt dahinter?
Eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke soll angeblich gesünder machen und gleichzeitig Geld in die Staatskasse bringen. Aber stimmt das wirklich? Wir haben die wichtigsten Punkte einfach erklärt:

💠Studien zeigen: Eine Steuer auf zuckerhaltige Produkte hat bisher keinen positiven Effekt auf die Gesundheit.
💠In Ländern mit Zuckersteuer greifen viele Hersteller stattdessen zu Süßstoffen. Das Problem: Diese sind nicht automatisch gesünder als Zucker.
💠Wenn man Softdrinks besteuern will, müsste das konsequenterweise auch für Getränke mit Süßstoffen gelten.

Viel wichtiger als eine einzelne Steuer ist es, dass Menschen besser über Ernährung Bescheid wissen.
Alle Hintergründe, Zahlen und wissenschaftlichen Einschätzungen finden Sie übersichtlich in unserem neuen One-Pager: https://www.pfeifer-langen.com/docs/default-source/default-document-library/nachhaltigkeit/f%C3%BCr-professionals/zuckersteuer.pdf?sfvrsn=aa1620fe_3&sf_site_temp=true&sf_site=004cf021-a4bc-40b1-b6db-a84e16f6376d

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