10/08/2026
Die Schallmauer von 100.000 gepressten Strohballen ist gefallen.
Und ja:
Darauf dürfen wir stolz sein.
Unsere Mannschaft hat körperlich alles gegeben. Lange Tage, hohe Temperaturen, kaum freie Tage – und trotzdem weitergemacht, wenn es gezählt hat.
Aber an so einem Tag ist etwas anderes mindestens genauso wichtig:
Dankbarkeit.
Dankbar dafür, dass wir diese Ernte ohne schwere Verletzungen bewältigen durften.
Dankbar für unsere Strohlieferanten und Ackerbaubetriebe, die uns wieder ihr Vertrauen geschenkt und ihr Stroh zur Verfügung gestellt haben.
Denn ohne Rohstoff können wir die besten Maschinen der Welt haben – dann pressen wir genau gar nichts.
Dankbar auch für ein Wetterfenster, das für unsere Strohernte außergewöhnlich gut war.
Und gleichzeitig wissen wir genau:
Dasselbe trockene Wetter, das uns geholfen hat, bringt anderen Tierhaltern gerade große Sorgen um ihre Futterversorgung.
Landwirtschaft bedeutet eben manchmal:
Was für den einen gerade ein Geschenk ist, ist für den anderen eine Herausforderung.
Und schließlich sind wir dankbar für unser Team.
Für unsere festangestellten Kollegen.
Für unsere Erntehelfer, die teilweise von weit her angereist sind.
Für Menschen, die bei 30 Grad nicht fragen, wann Feierabend ist, sondern wissen, dass dieses Wetterfenster jetzt genutzt werden muss.
Ein Bekannter, der eine Woche mitgearbeitet hat, sagte:
> Dass heute noch so viele – gerade junge – Menschen mit dieser Selbstverständlichkeit gemeinsam durchziehen, hätte er nicht erwartet.
Genau darauf sind wir stolz.
Nicht nur auf die Zahl.
Sondern auf die Menschen dahinter.
Heute denken wir deshalb nicht darüber nach, welchen Acker wir vielleicht noch hätten bekommen können. Wo noch 500 Ballen mehr möglich gewesen wären. Was wir nächstes Jahr optimieren müssen.
Das kommt früh genug.
Heute genießen wir für einen Moment, was gut gelaufen ist.
100.000 Ballen.
Zum zweiten Mal in Folge.
Danke an jeden Landwirt, jeden Lieferanten, jeden Mitarbeiter und jeden Erntehelfer, der seinen Teil dazu beigetragen hat.
Nichts Großes wurde je ohne Begeisterung erreicht.
Heute wissen wir ziemlich genau, was damit gemeint i