VCD Rheinhessen e.V.

VCD Rheinhessen e.V. Wir schaffen die Voraussetzungen für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität, die das Klima schont, nachhaltig wirkt und sich wirtschaftlich rechnet. a. B.

Der VCD Rheinhessen
In unserer Heimatregion Rheinhessen die Voraussetzungen für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität zu schaffen, die das Klima schont, also insgesamt nachhaltig wirkt und sich auf Dauer auch wirtschaftlich rechnet, ist das Kernziel unserer Arbeit. Hierbei setzen wir uns unter anderem in Fahrgastbeiräten für einen nutzerfreundlichen ÖPNV, für den Erhalt und die Verbesserun

g von Nahverkehrsverbindungen und Bahnhöfen ein. Auch der Aspekt des barrierefreien Reisens ist hierbei von Bedeutung. Lesen Sie wie der VCD-Landesverband Rheinland-Pfalz auf den Personalmangel bei der Bahn und die Auswirkungen auf den Zugbetrieb in Mainz reagiert. Heilsam in Bewegung kommen - nutzen Sie die Zeit vor Ostern und probieren Sie Autofasten. Unser Tourenprogramm "Ohne Auto mobil" erfreut sich in Rheinhessen und Umgebung ständig wachsender Beliebtheit. Die neue Wandersaison hat begonnen, Sie finden die näheren Informationen und den Download unter dem Thema Freizeit. Wir arbeiten im Interesse einer nachhaltigen Mobilität auf kommunaler Ebene in Lokale-Agenda-21-Initiativen mit, u. in Mainz, Ingelheim und Worms. Unsere Kindergruppe "Die grünen Spatzen" ist in Worms sehr aktiv. Mit Veranstaltungen und Informationsständen oder durch Aktionen, z. für Tempo 30 oder für weniger Verkehrslärm bringen wir unsere Ziele den Menschen näher. Unser Rundbrief informiert Sie regelmäßig über die wichtigsten Aktivitäten.

Die meisten Touristen besuchen Paris, um den Eiffelturm zu sehen. Sie reisen nach New York, um die Freiheitsstatue zu be...
26/06/2026

Die meisten Touristen besuchen Paris, um den Eiffelturm zu sehen. Sie reisen nach New York, um die Freiheitsstatue zu besichtigen. Sie pilgern nach Pisa, Sydney oder Rio, um deren Wahrzeichen zu sehen.

Als wir dieses Wochenende wegen eines Workshops in Bukarest waren, haben wir einen Umweg gemacht, um uns einen Baum anzusehen, der mitten auf einem Radweg wächst.

Nachdem wir jahrelang Fotos davon im Internet gesehen hatten, standen wir endlich vor der Legende selbst. Ein heiliger Ort. Ein Denkmal für den ewigen Kampf zwischen Infrastrukturplanung und den gegebenen Gegebenheiten.

Für Fahrrad-Nerds ist das unsere Mona Lisa. Unser Stonehenge. Unser Kolosseum. Eine Erinnerung daran, dass jeder Radweg eine Geschichte hat – und manchmal ist diese Geschichte ein Baum. 🌳🚲

Most tourists visit Paris to see the Eiffel Tower. They travel to New York for the Statue of Liberty. They make pilgrimages to Pisa, Sydney, or Rio for their landmarks.

When in Bucharest for a workshop this weekend, we went out of our way to see a tree growing in the middle of a bike lane.

After years of seeing photos circulate online, we finally stood before the legend itself. A sacred site. A monument to the eternal struggle between infrastructure design and existing conditions.

For bike nerds, this is our Mona Lisa. Our Stonehenge. Our Colosseum. A reminder that every bike lane has a story, and sometimes that story is a tree. 🌳🚲

01/06/2026

Der VCD informiert und diskutiert in Mainz das kontroverse Thema Gehweg-Parken und geht auf die rechtlichen Neuerungen sowie deren Bedeutung für Städte und Bürger ein.

20/05/2026

Stillgelegte Bahnstrecken sind für viele nur alte Gleise im Gras. Für andere sind sie genau das, was dem Land heute fehlt.
Jahrelang wurde vielerorts zurückgebaut, stillgelegt und abgehängt. Erst verschwanden Züge, dann Fahrgäste, dann hieß es irgendwann: „Lohnt sich nicht mehr.“ Das ist ein ziemlich alter Trick im Verkehrswesen: Erst das Angebot ausdünnen, dann über mangelnde Nachfrage staunen. Menschen schaffen es wirklich, aus einem selbst gebauten Problem noch eine Studie zu machen.
Jetzt kommt wieder Bewegung in das Thema. Alte Bahnstrecken sollen stärker reaktiviert werden. Also Strecken, die früher einmal Teil des Netzes waren und heute wieder gebraucht werden könnten: für Pendler, Schüler, Tourismus, ländliche Regionen und manchmal auch für den Güterverkehr.
Und genau da wird es interessant.
Denn Reaktivierung ist nicht nur Nostalgie. Es geht nicht darum, aus Romantik irgendwo einen Schienenbus durch die Landschaft zu schicken, auch wenn das natürlich schöner klingt als der nächste überfüllte Kreisverkehr. Es geht um eine sehr konkrete Frage: Wie bekommt man Orte wieder sinnvoll ans Netz, die über Jahre vom Bahnverkehr abgeschnitten wurden?
Natürlich ist nicht jede alte Strecke automatisch sinnvoll. Manche Trasse ist überbaut, manche Nachfrage fraglich, manche Sanierung teuer. Aber pauschal zu sagen „brauchen wir nicht mehr“, ist genauso kurzsichtig wie damals viele Stilllegungen selbst.
Gerade heute, wo über Verkehrswende, volle Straßen, fehlende Busfahrer, überlastete Städte und ländliche Räume gesprochen wird, muss man alte Bahnstrecken neu bewerten. Nicht mit verklärtem Blick, sondern nüchtern: Wo bringt eine Reaktivierung echten Nutzen? Wo entstehen wieder Anschlüsse? Wo kann die Bahn Menschen tatsächlich abholen?
Vielleicht liegt ein Teil der Zukunft der Eisenbahn nicht nur in neuen Hochgeschwindigkeitszügen, sondern auch in alten Trassen, die man zu früh aufgegeben hat.
Welche stillgelegte Strecke in eurer Region sollte aus eurer Sicht wieder ans Netz?

Adresse

Oppenheim
55276

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