Pixelcamper on Tour

Pixelcamper on Tour Willkommen bei den Pixelcampern - (Labrador) Max, Moni und Achim. Wir reisen mit unserem aktuellen Zuhause, Wohnmobil Lotte (Hymer BMCT 680), durch Europa.

Begleitet uns auf unseren Touren und freut Euch auf viele Filme, Bilder und Geschichten. Reiseblog - Reisen und Camperlife im Wohnmobil (Hymer BMCT 680)

Hallo liebe Pixelcamper-Gemeinde 😍!Seid ihr noch alle da? Wir sind endlich auch wieder am Start. Asche auf unser Haupt -...
30/03/2025

Hallo liebe Pixelcamper-Gemeinde 😍!

Seid ihr noch alle da? Wir sind endlich auch wieder am Start. Asche auf unser Haupt - die letzten Wochen nach unserer Ankunft "Zu Hause" waren turbulent. Es gab soooo viel zu tun und zu organisieren.

Jetzt sind wir fast 2 Monate wieder in Deutschland und liefern endlich mal die Reisebilanz unseres Roadtrip quer durch Europa, vom Nordkapp bis Gibraltar nach - für alle die es interessiert.

12 Länder lagen auf unserem Weg (geplant waren eigentlich viel mehr). Unsere absoluten Favoriten - Norwegen, Frankreich, Schweiz. (Vorerst) Ausgefallen sind das Baltikum, Schottland, Irland und UK.

339 unvergessliche Tage und Nächte mit sooooo vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen die für immer bleiben.

Wir haben sehr viele tolle Menschen getroffen, aber das eine oder andere Mal auch in kleinere menschliche Abgründe geschaut. Wir haben uns fast überall sicher gefühlt (wenn nicht sind wir einfach weitergefahren) und hatten keinerlei negative Erfahrungen mit Klein- oder Großkriminellen.

Unsere Lotte hat uns zuverlässig und quasi pannenfrei durch ganz Europa kutschiert. Ein abgefahrener Außenspiegel. Ein Satz Reifen. Eine gerissene Windschutzscheibe durch Steinschlag. Insgesamt 36.017 km, 794 Stunden Autofahren, Verbrauch 9.9Liter/100km (trotz einem Gewicht von 4.5t).

Besondere Vorkommnisse: Keine Krankheiten, nicht mal ein Schnupfen. Eine abgebrochene Zahnkrone (repariert), eine verlorene Kreditkarte (rechtzeitig gesperrt), Windstärke 11 in Norwegen (heftig). Eine Alkoholkontrolle, eine Gewichtskontrolle (Auto!). Beides negativ.
Ansonsten - Kein einziges Ticket auf 36tkm 🥳! Mit der Bilanz sind wir sehr zufrieden.

Achja - mehr als 10.000 Fotos sind auf dieser Reise entstanden und sehr viel Videomaterial das noch bearbeitet werden will. More to come.

Was hat's gekostet - weniger als geplant. Wir haben uns zu Beginn ein Tagesbudget gesetzt, das wir nicht ausgereizt haben. Ein paar Beispiele für Euch: Der größte Kostenblock waren natürlich der Diesel mit rd. 6k€ und Lebensmittel (rd. 900€/Monat). Schmutzige Wäsche (die echte) haben wir für rd. 500€ gewaschen. Für Stell- und Campingplätze haben wir gerade mal 3k€ ausgegeben - was v.a. daran lag, dass wir mehr als die Hälfte der Nächte kostenlos in der freien Natur oder auch mal auf schnöden Parkplätzen verbracht haben. Wir waren nur rd. 50x auf Campingplätzen - die v.a. in der Nebensaison ohnehin geschlossen waren. Fast jeder Cent der Reise war auf jeden Fall bestens investiert.

Zum Schluss noch mal ein dickes Dankeschön an alle die uns hier virtuell begleitet haben. Wir hoffen, wir konnten die ein oder andere Inspiration an Euch weitergeben und können alle die noch darüber nachdenken, was ähnlich Verrücktes zu tun nur ermutigen, es einfach zu machen.

Man sollte sich nicht kopflos in so ein Abenteuer stürzen, vernünftig im klassischen Sinne ist es definitiv nicht - aber es wird für uns immer die geilste Lücke im Lebenslauf sein. Wir haben beide keinen Tag, keine Minute bereut, uns so entschieden zu haben. Wir haben ein Jahr fast 24/7 auf kleinstem Raum zusammen verbracht - wohlgemerkt ohne anschließenden Termin beim Scheidungsrichter 🫶. Keine Selbstverständlichkeit und vermutlich nicht jedermanns Sache 😁.

Am Anfang war absolut offen, wie unser Leben "danach" aussehen würde und wo es stattfinden könnte. Die Reise hat uns aber viel Klarheit gebracht, wie es für uns aussehen soll. Eine Erkenntnis des Trips - so schön es war, ein ganzes Jahr unterwegs zu sein, eine Dauereinrichtung wäre das nicht für uns und man muss nicht immer ans Ende der Welt fahren. Wir arbeiten jetzt erst mal an der neuen Homebase und sind bereits voll in der Umsetzung. Stay Tuned.

+++FINAL COUNTDOWN+++Ihr müsst jetzt entweder ganz stark sein oder könnt Euch freuen wie Bolle, dass es endlich vorbei i...
16/02/2025

+++FINAL COUNTDOWN+++

Ihr müsst jetzt entweder ganz stark sein oder könnt Euch freuen wie Bolle, dass es endlich vorbei ist 🥲 - heute gibt's die vorerst letzten Landschaftsbilder des Pixelcamper Roadtrips. In den nächsten Tagen gibt's hier aber noch - wen's interessiert - ein paar interessante Infos und Fakten zur Tour und das offizielle Tourende. Eine kleine Tournachlese sozusagen.

Ihr könnt ja schon mal tippen, wie unser Durchschnittsverbrauch auf 100km so ausgesehen haben könnte und wie viele Kilometer wir insgesamt gefahren sind. Wir haben außerdem fleißig Buch geführt über die Anzahl der "wilden" Übernachtungen und der Nächte auf Stellplätzen., die Anzahl der Stunden die wir mit Lotte gefahren sind und was wir fürs Tanken und Wäsche Waschen ausgegeben haben 😄!

Also stay tuned. Aber wir werden natürlich nicht von der Bildfläche verschwinden. Nach der Tour ist schließlich vor der Tour. Deshalb wollen wir uns heute auch gar nicht von Euch verabschieden. Trotzdem ist es ein guter Zeitpunkt, einfach schon mal Danke zu sagen für Eure Unterstützung hier. Vielen Dank fürs fleißige Liken, Kommentieren und Folgen. Uns macht es ganz viel Spaß, Euch virtuell dabeizuhaben und unsere vielen Eindrücke "On the Road" mit Euch zu teilen und wir hoffen, dass ihr uns erhalten bleibt. Wir freuen uns auch über die vielen tollen Menschen, die uns unterwegs begegnet sind. Ihr alle wart eine Bereicherung auf dieser Reise.

Achja - auf dem Weg nach Deutschland ging es übrigens noch mal an einige schöne (für uns fast schon altbekannte) und teilweise sehr stürmische Orte entlang der Küste. Frankreich hat es uns nicht leicht gemacht, das Navi Richtung Osten einzustellen.

+++BRETAGNE - Das Ende naht+++Man mag es kaum glauben, aber unsere Reise neigt sich tatsächlich langsam dem Ende zu. Als...
09/02/2025

+++BRETAGNE - Das Ende naht+++

Man mag es kaum glauben, aber unsere Reise neigt sich tatsächlich langsam dem Ende zu. Als wir vor einem knappen Jahr losgefahren sind, hatte ich ein bisschen Angst davor, dass die Reise viel zu schnell zu Ende gehen könnte. Und natürlich ging es gefühlt schneller als man schauen kann. Trotzdem haben wir einen Reise- und Gemütszustand erreicht, bei dem wir alle drei eigentlich ganz happy damit sind, die Tour langsam zu Ende gehen zu lassen.

Ich dachte zwar lange, ich könnte ewig so weiterreisen, aber irgendwann merkt man, dass Reisen auch anstrengend sein kann. Die vielen Erlebnisse und das Gesehene wollen schließlich auch verarbeitet werden. Und die vielen Fotos bearbeitet werden😜! Und wir hätten alle drei gerne bald wieder ein festes "Basecamp".

Die letzten Wochen genießen wir in der Bretagne, die für uns noch immer zu den schönsten und entspanntesten Plätzen dieser Reise gehört. Dort scheint auch dieses Mal wieder viel die Sonne, ist nicht viel los und es stürmt heftig. Herrlich.

+++R U H E M O D U S+++Nachdem wir unseren geplanten Break an der Algarve, wie schon berichtet, spontan storniert haben ...
26/01/2025

+++R U H E M O D U S+++

Nachdem wir unseren geplanten Break an der Algarve, wie schon berichtet, spontan storniert haben und uns der Süden Spaniens an der Küste viel zu voll war, haben wir beschlossen, zurück nach Frankreich zu fahren. Ja, richtig gelesen 😆. Ein Zwischenfazit können wir schon ziehen. Die Länder, die uns auf dieser Reise am meisten fasziniert haben, sind definitiv Norwegen, die Schweiz und Frankreich.

Frankreich hat für uns ein unglaublich vielseitiges und abwechslungsreiches Gesamtpaket zu bieten. Die Supermärkte sind der Hit, die Landschaften sehr abwechslungsreich, die Bedingungen für Camper nahezu perfekt und man fühlt sich im ländlichen Raum absolut sicher (Klammer auf - man sollte gerade mit dem Camper trotzdem immer vorsichtig sein, Klammer zu).

Die Menschen in aller Regel superfreundlich und die Preise im Vergleich zu den beiden anderen Ländern sagenhaft günstig. Ich mache es kurz - wir sind immer noch und schon wieder "in Love" mit "La France". Sind wir etwa frankophil 🤓?

Wir haben auf jeden Fall endlich mal wieder ein Plätzchen gefunden, auf dem wir uns sage und schreibe 2 Wochen etwas vom Reisen erholt haben.

In Contis Plage an der Atlantikküste waren wir im Frühjahr 2024 schon mal und wussten, dass es dort um diese Jahreszeit extrem entspannt zugeht. Genau das, was wir gesucht haben.

Ich hätte es nie gedacht - aber ja, wir waren echt platt vom Erlebten und vom Fahren. Pause war mal nötig. Wir haben viele Kilometer am endlosen Strand und in den noch endloseren Wäldern zurückgelegt und es uns einfach gutgehen lassen. Damit haben wir nicht nur uns, sondern auch unseren Hund glücklich gemacht. Der war an vielen Orten in Spanien und Portugal doch sehr eingeschränkt und kann sich jetzt endlich wieder so richtig austoben.

+++Consuegra - auf den Spuren von Don Quixote+++Im Süden bzw. an der Küste war es uns zu bebaut und zu voll und die Stra...
19/01/2025

+++Consuegra - auf den Spuren von Don Quixote+++

Im Süden bzw. an der Küste war es uns zu bebaut und zu voll und die Straßen wegen der vielen Schlaglöcher für alle Beteiligten kein Spaß. Ein guter Grund für uns, um unsere Pläne mal wieder spontan zu ändern. Wir haben beschlossen, wieder Richtung Norden zu fahren. Statt an der Küste entlang, haben wir den Weg durch die Mitte Spaniens und die Region La Mancha gewählt.

So haben wir u.a. gelernt, dass Spanien ganz schön bergig ist, der größte Produzent von Olivenöl ist - man fährt gefühlte Ewigkeiten nur durch Olivenbaumhaine. Und um die Reihe "unnützes Wissen" fortzuführen - jetzt wissen wir auch, dass der Kampf gegen Windmühlen auf Don Quixote zurückzuführen ist. Der hat nämlich gegen die vermeintlichen Riesen gekämpft. Wir fanden die Windmühlen bei Consuegra auf jeden deutlich schöner, als die Spargel, die heute so in der Landschaft rumstehen 🫣.

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+++Ruta de los Pueblos Blanco - Andalusien 🇪🇸 🇪🇸 🇪🇸+++Die Entscheidung weiterzufahren nach Spanien war eine gute Idee. Z...
17/01/2025

+++Ruta de los Pueblos Blanco - Andalusien 🇪🇸 🇪🇸 🇪🇸+++

Die Entscheidung weiterzufahren nach Spanien war eine gute Idee. Zwar sind auch in Andalusien die Straßen größtenteils eine Katastrophe und eine Tortour für unsere Lotte, aber landschaftlich sind wir sehr angetan. Wir fahren über viele viele Kurven die "Straße der weißen Dörfer" durch die andalusische Bergwelt. Wir hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass es hier doch so bergig wird. So sehr ich die Bergtouren liebe - die Kurverei durch Berge ist aber echt anstrengend mit dem Camper.

Auf der Route liegen unzählige idyllische und auf die Hügel gebaute weiße Dörfer" wie Olvera oder Arcos de la Frontera. Am Ende landen wir für ein paar Tage im Idyllischen Bergstädtchen Ronda mit seiner spektakulären "Puente Nuevo". Der Campingplatz am Stadtrand ist quasi leer und perfekt, um mal ein paar Tage zu relaxen. Die große Camper-Meute treibt sich wohl eher an der Küste rum. Die Stadt kann man so gut zu Fuß besichtigen.

+++Bye Bye Portugal 🫣🧐🤠+++Spontane Planänderung bei den Pixelcampern. Wie so oft auf dieser Reise fange ich mal wieder m...
12/01/2025

+++Bye Bye Portugal 🫣🧐🤠+++

Spontane Planänderung bei den Pixelcampern. Wie so oft auf dieser Reise fange ich mal wieder mit dem Wörtchen "eigentlich" an :-)!

Eigentlich war der Plan, Weihnachten an der Algarve zu verbringen. Wir hatten alles so getimed, dass wir rechtzeitig vor Weihnachten an der Algarve aufschlagen, um dort ein paar Tage die Füsse hochzulegen, um die vielen vielen Eindrücke der letzten Monate mal etwas zu verarbeiten.

Da Camper an der Algarve nicht so gerne gesehen sind, hatten wir uns auch schon einen der wenigen Stellplätze in der Nähe eines schönen Strandes ausgesucht. Wir wollten ganz schlau sein, und haben extra einen Platz ausgesucht, den man nicht reservieren kann. Wird im Dezember schon was frei sein, so der Plan.

Nicht geplant war, dass solche (raren) Plätze dann teilweise schon ab November von vorwiegend deutschen Überwinteren belagert werden, die sich dort für Monate einbunkern. Der Platzwart vor Ort hatte nur ein müdes Lächeln für uns übrig und hat uns nicht viel Hoffnung gemacht, dass da vor Weihnachten noch ein Plätzchen frei wird.

Die Alternativen waren genau so ausgebucht, viel zu eng "bestuhlt" oder einfach nicht schön gelegen. Außerdem hat uns die Algarve echt abgeschreckt - große Teile der Küste sind einfach komplett zugebaut und für Camper oft generell gesperrt. Man kann also eigentlich nur ins Hinterland ausweichen, was für uns aber keine Option war.

Nach spontaner Krisensitzung haben wir (ein bisschen schweren Herzens) beschlossen, die Algarve auszulassen und weiter nach Andalusien in Spanien zu fahren. Wie es dort weitergeht und wie und wo es mit Weihnachten geklappt hat - stay tuned.

Bilder gibt's deshalb heute nur von der Westküste Portugals bis runter nach Sagres - das war noch der schönere Teil, der uns aber auch nicht so begeistert hat, wie wir es erwartet hatten.

+++Portugals Atlantikküste+++Von der Atlantikküste in Portugal hatten wir offenbar insgesamt leicht übertriebene Vorstel...
04/01/2025

+++Portugals Atlantikküste+++

Von der Atlantikküste in Portugal hatten wir offenbar insgesamt leicht übertriebene Vorstellungen. So richtig begeistert hat uns ehrlich gesagt nur die Ecke nördlich von Lissabon mit dem Naturpark Sintra.

Wir waren wohl zu wenig auf Städte eingestellt oder landschaftlich noch zu sehr vom Norden verwöhnt. Die Highlights sind in Portugal meistens die Strände, die aber mit Wohnmobil oft schlecht oder gar nicht erreichbar sind. Richtig schöne Landschaften haben wir abseits der Küste ein bisschen vermisst. Also eher ein bisschen suboptimal.

Mit dem Camper unterwegs zu sein hat oft Vorteile - aber in Portugal stößt man schon auf viele Einschränkungen, wie generelle Parkverbote oder Höhenbeschränkungen. Überrascht waren wir allerdings auch von der guten Infrastruktur für Camper - viele kostenlose Übernachtungsplätze und Ver- und Entsorgungsstationen. Allerdings sehr selten in Wassernähe.

Lissabon haben wir diesmal nur auf Durchreise genossen - es hat nur für eine Übernachtung unter der Ponte Vasco da Gama gereicht. Das allerdings mit einem tollem Sonnenunter- und aufgang und perfekter Aussicht auf die fast 17km lange Brücke.

+++Karibik-Vibes in Portugal+++Südlich von Porto leben entweder wirklich eingefleischte Karibikfans oder es stand bei ei...
29/12/2024

+++Karibik-Vibes in Portugal+++

Südlich von Porto leben entweder wirklich eingefleischte Karibikfans oder es stand bei einigen noch zu viel Farbe im Keller.
Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame im Team ging es nach Costa Nova da Prado - und das war gut so. Das war nämlich ein wirklich lohnenswerter Abstecher. Ein ganzes Dorf mit bunten und dekorativen Häuschen - da freut sich der Teamfotograf. Bevor evtl. Gerüchte entstehen - ja, da leben normalerweise auch Menschen. Aber wochentags im Winter ist hier offensichtlich nicht so viel los 😁!

+++PORTO - eine gute Idee?+++Mit dem Camper und Hund nach Porto - einer Stadt mit über 500.000 Einwohnern. Lange haben w...
22/12/2024

+++PORTO - eine gute Idee?+++

Mit dem Camper und Hund nach Porto - einer Stadt mit über 500.000 Einwohnern. Lange haben wir überlegt, ob das Sinn macht und wie wir das organisieren. Städte sind ja ohnehin nicht so unser Ding.

Offizielle Stellplätze gibt es leider keine und nur 2 bescheidene Campingplätze etwas weiter entfernt vom Stadtzentrum. Dann wäre es aber kompliziert gewesen, ins Zentrum zu kommen - vor allem mit Hund. Hunde sind in Öffis in Portugal ein Problem.

Also haben wir uns auf die Suche nach passenden Parkplätzen in Stadtnähe gemacht. Bewachte Parkplätze waren für Camper nicht zu finden. Ok, dann unbewacht, und wir gehen einfach getrennt in Schichten in die Stadt. Wir sind schließlich ordentlich deutsche Spießer und wollten Lotte hier nicht alleine stehen lassen. Zu oft haben wir in P4N von Einbrüchen in Camper gelesen. Und Max wollten wir den Stadtstress ebenfalls gerne ersparen.

Wir sind dann tatsächlich fündig geworden - am schönen Stadtstrand von Porto. Dort konnte man in einer schönen Umgebung perfekt und kostenlos stehen, mit genialer Aussicht inklusive Strandfeeling und Brandung. Am Wasser ging ein schöner Weg direkt ins 6km entfernte Zentrum (perfekt für den E-Scooter).

Die Altstadt von Porto ist Unesco Weltkulturerbe und wirklich empfehlenswert. Hingucker aus jeder Perspektive ist natürlich die Bogenbrücke Dom Luís I. Gustave Eiffel hatte unverkennbar seine Finger mit im Spiel - für Herrn Pixelcamper natürlich die fotografische Herausforderung des Porto-Besuchs. Stand auch schon lange auf der Bucket-List.

Die Nacht haben wir mit 2 anderen Wohnmobilen sicher am Stadtstrand verbracht. Mit Brandung schläft man einfach am besten. Und Max durfte am völlig leeren Stadtstrand endlich mal wieder richtig Gas geben.

+++Bem vindo a Portugal+++Zack, sind wir auch schon in Portugal. Auf der Fahrt zu unserem ersten geplanten Ziel - dem Do...
17/12/2024

+++Bem vindo a Portugal+++

Zack, sind wir auch schon in Portugal. Auf der Fahrt zu unserem ersten geplanten Ziel - dem Douro-Tal - stellen wir fest, dass wir durch Braga fahren und planen, trotz etwas trübem Wetter einen spontanen Stopp am Bom Jesus do Monte, einem bekannten Wallfahrtsort, der zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Wir entscheiden uns, die 600 Treppenstufen und rd. 120m Höhenunterschied hoch zur Kirche zu laufen. OK, wir geben zu, wir wollten eigentlich für 2€ mit der Bahn hochfahren, die hatte aber gerade Mittagspause....

In einer endlosen Gurkerei quer übers Land kommen wir endlich an unserem Startpunkt für die Tour durchs Douro-Tal (gehört zum Unesco Weltkulturerbe) an - Peso da Régua. Die Fahrt durchs "Tal" ist ein permanentes und anstrengendes Auf und Ab auf kleinen, sehr engen und kurvigen Straßen. Man fährt auf der Rota do Romanico, sehr oft auf 200-300m Höhe über dem Tal und hoch über dem Fluß, dafür meistens mit grandiosen Aussichten.

Obwohl es schon Anfang Dezember ist, freuen wir uns immer noch über tolle Herbstfarben. Eine spannende Landschaft, die wir gerne gesehen haben, in die wir uns aber irgendwie auch nicht so richtig verliebt haben. Faszinierend sind aber die vielen Formen und Strukturen der Reblandschaften. Die Täler sind sehr eng und steil, vieles ist sehr unzugänglich und fast immer und überall wabert eine Suppe von Rauchschwaden über dem Tal - in den Tälern brennen viele kleine Feuer (vermutlich Laub, das verbrannt wird).

Aus der Reihe unnützes Wissen: Der Douro ist über 900km lang - wir fahren die Strecke von Pinhao bis Porto, ca. 120km. Der schönste Teil war für uns dabei der Abschnitt hinter Peso da Régua.

+++Playa de las Catedrales - Galizien/Spanien+++Nicht ganz zufällig sind wir an diesem Küstenabschnitt gelandet. Fotogra...
13/12/2024

+++Playa de las Catedrales - Galizien/Spanien+++

Nicht ganz zufällig sind wir an diesem Küstenabschnitt gelandet. Fotografen kennen die Ecke in Nordspanien vermutlich. Aber, dass der Abschnitt so ein Hot Spot ist, damit hatten wir nicht wirklich gerechnet. Grund ist u.a. der Playa de las Catedrales - ein Strandabschnitt, der nur bei absoluter Ebbe zugänglich ist und mit vielen sehr spektakulären Felsformationen ein absolutes Fotoparadies ist. Die Zeit in der man dort fotografieren kann, ist allerdings von der ziemlich heftigen Brandung abhängig und leider sehr kurz. Wenn's ganz dumm läuft, ist man ziemlich schnell von der Flut eingeschlossen, dann wird's unangenehm.

Wenn man (wie wir) im Vorfeld auch noch schlecht geplant hat, und die Ebbe am Abend in die Dunkelheit fällt, dann bleibt eben nur noch die Ebbe am Vormittag mit einem sehr kurzen Zeitfenster von ca. 60 Minuten - leider mit den schlechteren Lichtverhältnissen bei Sonnenaufgang.

Und wenn man dann sobald es die Brandung einigermaßen zulässt, nicht die Schuhe auszieht und versucht vor allen anderen dort zu sein, die trockene Füsse vorziehen (man läuft vom Strandzugang ca. 600m zur Hauptattraktion, den Felsenbögen), dann wird es mit den vielen Menschen schwierig, brauchbare Fotos hinzubekommen. 14 Grad Wassertemperatur haben den Fotografen natürlich nicht gehindert, genau das zu tun. Also Schuhe aus und ab durchs Wasser. So kalt war's eigentlich auch gar nicht und der Fotograf am Ende einigermaßen zufrieden.

Offensichtlich hatten wir ziemliches Glück in der Nebensaison hier zu sein. Im Sommer benötigt man tatsächlich Tickets, um überhaupt an den Strandzugang zu kommen. Die Zahl der Besucher ist pro Tag auf 5.000 (!) begrenzt. Bei uns waren es nur 30-40 Leute die sich auch gut verteilt haben - man will es sich nicht vorstellen, wie es dort zur Hauptsaison zugeht....

Und ein weiterer großer Vorteil der Nebensaison - man konnte direkt am großen Parkplatz kostenlos mit dem Camper übernachten.

Adresse

Bürgermeister-Wild-Str. 6
Ottobrunn
85521

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