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TraveLove TraveLove: über zwei Liebende und ihre Liebe zum Reisen. Seit dem 27.2.2018 unterwegs durch die Welt.

Wie kam die Buran ins All? Mit der Energija Rakete, die für eine Nutzlast bis zu 200 Tonnen und ursprünglich als „Mehrwe...
25/09/2026

Wie kam die Buran ins All? Mit der Energija Rakete, die für eine Nutzlast bis zu 200 Tonnen und ursprünglich als „Mehrweg-Rakete“ geplant war! Quasi als „Schwerlast-LKW“ der Raumfahrt. Sie flog nur ein einziges Mal „richtig“: mit der Buran als Fracht in den Orbit. Dann zerfiel die Sowjetunion und das Projekt wurde aus finanziellen Gründen gestoppt. Ihre Triebwerke jedoch leben bis heute in der amerikanischen „Atlas V“ Rakete, der russischen „Angara“ und anderen weiter. Die Cargo-Kapazitäten der Energija wurden erst durch das Starship von Space X übertroffen.
Nein, die Energija war keine Kopie eines amerikanischen Modells, aber das könnt Ihr selbst nachlesen (wer lesen kann…).
Und nein, wir sind keine „Russischen Bots“, wir werden nicht „von den Russen bezahlt“ und was Ihr sonst so alles unter den Post über die Buran geschrieben habt. 🤣 Vielleicht könntet Ihr diesmal selbst googeln, bevor Ihr in die Tasten haut. Falls das zu viel verlangt ist, Stichwort „Sputnikschock“ oder zur Energija: https://de.wikipedia.org/wiki/Energija

Der zweithöchste Gebirgssee, der Yssyk-Köl in Kirgistan, ist so beliebt unter Urlaubern, dass es Direktflüge aus diverse...
24/09/2026

Der zweithöchste Gebirgssee, der Yssyk-Köl in Kirgistan, ist so beliebt unter Urlaubern, dass es Direktflüge aus diversen russischen Städten gibt. Wir haben die Urlaubsatmosphäre genossen:

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Die BURAN: für uns das Highlight von Baikonur! Die Buran war die technisch am höchsten entwickelte Raumfähre: im Gegensa...
23/09/2026

Die BURAN: für uns das Highlight von Baikonur! Die Buran war die technisch am höchsten entwickelte Raumfähre: im Gegensatz zum Space Shuttle der NASA flog die Buran autonom und musste nicht von Astronauten an Bord gesteuert werden. Sie hatte auch eine wesentlich höhere Nutzlast, weil sie von einer Rakete „Huckepack“ ins All flog und nicht wie die amerikanische Variante ihren eigenen Antrieb mitschleppen musste. Sie war auch sicherer, weil sie für den Booster (beim Start) eine genau steuerbare Mischung aus Kerosin und Sauerstoff nutzte, die bei Problemen abschaltbar war. Das Unglück der „Challenger“ zeigte das hohe Risiko des von den USA genutzten Pulvergemischs, was wie bei einer Silvesterrakete nicht mehr anzuhalten war, wenn es erst einmal gezündet wurde. Insgesamt wurden 5 Space Shuttle und 9 Buran gebaut, von denen aber nur eine einzige ein Mal flog und 1988 die Erde 2x umrundete. Dann zerfiel die Sowjetunion und das Projekt wurde eingestellt. Wir durften in den „heiligen Hallen von Baikonur“ zwei Buran kurz vor ihrer Fertigstellung bewundern. Eine ganz spezielle Atmosphäre, den legendären Raumgleiter in seiner Geburtsstätte zu sehen!
Edit: allen Russenhassern und NASA- Hobbyanwälten empfehlen wir, mal nach „Sputnikschock“ zu googeln und zu überlegen, ob sie selbst darunter leiden. Auch dieser Wikipedia Artikel hilft, bevor man sich die Finger wund tippt: https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_von_Buran_und_Space_Shuttle

Alles unter Kontrolle: nicht weit von der Startrampe befindet sich ein unterirdisches Kontrollzentrum, ein geschützter „...
22/09/2026

Alles unter Kontrolle: nicht weit von der Startrampe befindet sich ein unterirdisches Kontrollzentrum, ein geschützter „Kommandopunkt“, von dem aus die Mannschaft die Vorbereitung und den Start kontrollierte. Man konnte dort im Bunker mit Periskopen den Start der Rakete ganz genau beobachten und war doch im Falle einer Explosion oder eines Unfalls geschützt. An den Kontrollpulten wurde bis zum letzten Start von dieser berühmten „Gagarin Start“ Rampe noch 2019 gearbeitet - allerdings nicht mehr nur mit Knöpfen und Schaltern, sondern auch mit IBM Computern. Die Raumfahrer waren in ihrer Rakete mit dem Team im Bunker verbunden. Das Erstaunliche: obwohl so eine Rakete nach 23 Minuten Flug ja nun wirklich schon weit entfernt ist, bestand so lange Funkkontakt zwischen Gagarin und dem Kontrollpunkt. Heutige Starts von einem neuen, moderneren Kommandopunkt aus gestartet.

Die „Gagarin-Rampe“ im KOSMODROM von BAIKONUR ist einer der geschichtsträchtigsten Orte der Raumfahrt überhaupt. Gemeint...
21/09/2026

Die „Gagarin-Rampe“ im KOSMODROM von BAIKONUR ist einer der geschichtsträchtigsten Orte der Raumfahrt überhaupt. Gemeint ist Startplatz Nr. 1 / Launch Complex 1 (LC-1/5). Von genau dieser Rampe starteten 1957 Sputnik 1 (der erste künstliche Satellit) und 1961 Juri Gagarin – und damit begann die Ära der Raumfahrt. Auch Walentina Tereschkowa, die 1963 als erste Frau ins All flog, startete von hier. Über die Rampe verliefen über 500 Starts, darunter viele bemannte und unbemannte Flüge zur Raumstation MIR und ISS. Der letzte Start fand am 25. September 2019 statt, heute wird eine benachbarte Startrampe genutzt.

Die „Sojus“ Rakete, das Weltraumtaxi 🚕 zur ISS! Seit 1966, seit 60 Jahren, wird die Sojus Rakete 🚀 als absolut zuverläss...
20/09/2026

Die „Sojus“ Rakete, das Weltraumtaxi 🚕 zur ISS! Seit 1966, seit 60 Jahren, wird die Sojus Rakete 🚀 als absolut zuverlässiges Transportmittel ins All eingesetzt. Bis heute wird sie zur Versorgung der internationalen Raumstation ISS genutzt und von verschiedenen Weltraumbahnhöfen in der EU, Russland und Kasachstan gestartet. Die Sojus ist quasi der „Lada Niva der Raumfahrt“: in den 1960er Jahren entwickelt und seitdem immer weiter modernisiert und heutzutage mit aktueller Einspritzung unterwegs. Mit dem großen Unterschied: die Sojus ist zwar genauso robust wie der Niva, aber darüberhinaus so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk und daher seit rund 1200 Flügen absolut verlässlich im Einsatz, während der Niva schon dreimal auf dem Schrottplatz gelandet wäre! 🤪 Vielleicht sollten wir die Sojus besser mit unserem VW Passat 35i „Hans“ vergleichen. Der transportiert uns auch absolut zuverlässig überall hin. Nicht gerade zur ISS, aber nach Kasachstan, wo im russischen Baikonur die Geschichte der Raumfahrt begann…

Vor genau 65 Jahren fand der erste bemannte Flug hier von Baikonur ins Weltall statt: Juri Gagarin flog im April 1961 al...
18/09/2026

Vor genau 65 Jahren fand der erste bemannte Flug hier von Baikonur ins Weltall statt: Juri Gagarin flog im April 1961 als erster Mensch einmal um die Erde und landete danach wieder. Bis heute sind ihm rund 760 (!) Menschen gefolgt, darunter 120 Weltraumtouristen. Was vor 65 Jahren eine echte Sensation war, ist heute Alltag. Ob wir es noch erleben werden, dass Ausflüge ins All so „normal“ werden, dass wir es uns leisten können? Würdet Ihr fliegen? Wir schon!

KIRGISTAN hat uns überrascht: wir waren 2019 zuletzt dort und damals war das Land touristisch noch nicht so erschlossen ...
17/09/2026

KIRGISTAN hat uns überrascht: wir waren 2019 zuletzt dort und damals war das Land touristisch noch nicht so erschlossen wie heute. Kein Wunder zieht es immer mehr Menschen dort hin, es ist ja auch schön! Schaut selbst…
(Link im ersten Kommentar)

BAIKONUR ist nicht nur das Kosmodrom, der Weltraumbahnhof 🚀👩‍🚀👨‍🚀, sondern auch eine Stadt! Russland hat das riesige Geb...
16/09/2026

BAIKONUR ist nicht nur das Kosmodrom, der Weltraumbahnhof 🚀👩‍🚀👨‍🚀, sondern auch eine Stadt! Russland hat das riesige Gebiet von Stadt und Kosmodrom (ca. 90x85km!) von Kasachstan gepachtet. Man betritt also russisches Staatsgebiet, wenn man nach Baikonur fährt. Dafür braucht man eine Agentur, die alle Permits beantragt, schließlich geht bei der Raumfahrt Sicherheit immer vor. Wir haben uns die Kosten mit einer lustigen Truppe anderer Reisender aus 6 verschiedenen Ländern geteilt und viel erlebt. Leider wurde kurzfristig der ursprünglich geplante Start der Rakete 🚀 , die Vorräte zur Besatzung 👩‍🚀 der ISS bringen sollte abgesagt, sodass wir jetzt einen Grund haben, wiederzukommen. Und das ist einfach: wenn wir Hans 🚙 nächstes Jahr vom Lackierer in Almaty abholen, liegt Baikonur genau auf dem Weg…

Der ewige Klang der Steppe KasachstansWer die Steppe kennt, kennt auch den Wind, der dort immer bläst. Beim Korkut Ata K...
15/09/2026

Der ewige Klang der Steppe Kasachstans
Wer die Steppe kennt, kennt auch den Wind, der dort immer bläst. Beim Korkut Ata Komplex wird er zu Musik, denn im Inneren des Denkmals streift der Wind über „Orgelpfeifen“, die einen Klang erzeugen, der dem traditionellen kasachischen Instrument „Kobis“ ähnelt. Die UNESCO hat die musikalische Tradition der Kobis in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen. Im Zentrum dieser Musikkultur steht Korkut Ata – der legendäre Philosoph, Dichter und Meistermusiker, dessen Vermächtnis das musikalische Herz der eurasischen Steppe prägt. Ihm zu Ehren spielt der Wind Musik in der Steppe…

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