TraveLove

TraveLove TraveLove: über zwei Liebende und ihre Liebe zum Reisen. Seit dem 27.2.2018 unterwegs durch die Welt.

Warum vor 400 Jahren die Mennoniten Deutschland verlassen haben - und Ihre Nachfahren es heute wieder tun. Link zur Sonn...
23/08/2026

Warum vor 400 Jahren die Mennoniten Deutschland verlassen haben - und Ihre Nachfahren es heute wieder tun. Link zur Sonntagslektüre im ersten Kommentar!

22/08/2026

Wir sind in Kasachstan, unserem „letzten Land“ in diesem Sommer! Und wenn Ihr das Video unserer ersten 2 Minuten in Kasachstan anschaut (unbedingt Ton an!), könnt Ihr ahnen, warum wir mit unserem Passat „Hans“ hier sind 😂

Vielleicht habt Ihr schon vom neuen EU-Verpackungsgesetz, das am 12.8.2026 in Kraft getreten ist, gehört. Dadurch wurde ...
21/08/2026

Vielleicht habt Ihr schon vom neuen EU-Verpackungsgesetz, das am 12.8.2026 in Kraft getreten ist, gehört. Dadurch wurde es uns finanziell unmöglich gemacht, den Buchversand an Versandadressen außerhalb von Deutschland selbst zu betreiben. Wir freuen uns über jeden, dem wir ein Buch verkaufen können, aber bitte habt Verständnis, dass wir persönlich NUR NACH DEUTSCHLAND LIEFERN. Wer keine Versandadresse in Deutschland hat, muss leider bei Amazon bestellen. Wir machen das nicht freiwillig: pro verkauftem Buch kassiert Amazon rund 8€ von uns. Es ist nur leider unsere einzige Möglichkeit, außerhalb von Deutschland weiterhin Bücher zu verschicken.
Wer lieber digital liest, findet die EISREISE auch überall da, wo es e-Books gibt.

Rot-Front: ein "deutsches Dorf" in Kirgistan! Der Ort wurde 1927 als „Bergtal“ von deutschen Mennoniten gegründet. Sie k...
19/08/2026

Rot-Front: ein "deutsches Dorf" in Kirgistan! Der Ort wurde 1927 als „Bergtal“ von deutschen Mennoniten gegründet. Sie kamen damals aber nicht direkt aus Deutschland, sondern waren über Jahrhunderte immer weiter östlich gewandert, um der Wehrpflicht im damals preußischen Deutschland (ab 1788) und später Russland zu entgehen. Interessant ist, wie sich derzeit die Geschichte wiederholt: Als wir mit den Dorfbewohnern, darunter auch Rückkehrer einst nach Deutschland ausgesiedelter Familien, auf der Dorfstraße erzählten, war genau die eventuelle Einführung der Wehrpflicht in Deutschland eine große Sorge der der Eltern in unserem Alter: den Familien, deren Kinder größtenteils in Deutschland leben ist wichtig, ihren Kindern auch kirgisische Pässe zu besorgen, damit diese jederzeit einen „Plan B in der Tasche“ haben. Manchmal wiederholt sich eben Geschichte...

Kirgistan ist ja, anders als Usbekistan, nicht wirklich für historische Gebäude aus der Zeit der Seidenstraße bekannt. D...
18/08/2026

Kirgistan ist ja, anders als Usbekistan, nicht wirklich für historische Gebäude aus der Zeit der Seidenstraße bekannt. Das liegt unter anderem daran, dass Usbekistan nach diversen Jahrhunderten voll Erdbeben und mongolischen Zerstörungen alles „frei Schnauze“ und mit etwas Phantasie knallbunt wiederaufgebaut hat, andere Länder hingegen ehrlich zeigen, was übriggeblieben ist: im Fall von Burana in Kirgistan ein halber Turm, der wahrscheinlich das größte Überbleibsel der ehemals großen Handelsstadt Balasagung ist. Er ist, wie zur damaligen Zeit üblich, aus Backsteinen gemauert und sicherlich für Kirgistan sehr sehenswert.
Wenn man allerdings in Afghanistan in Jam das unseres Erachtens weltweit schönste Backsteinminarett der Welt gesehen und auch das in Konya Urgench, Turkmenistan, bewundert hat, sind an sich sehenswerte Backsteinminarette wie dieses in Burana oder das in Istarawshan, Tadschikistan, einfach nur „nett“. Ja, sicherlich herausragend weil ehrlich und nicht kunstvoll bunt usbekisch rekonstruiert, aber trotzdem nicht ganz sooooo beeindruckend für uns. 😁

Djamila – die schönste Liebesgeschichte der Welt? ❤️… weil sie von einer Liebe erzählt, die sich über gesellschaftliche ...
17/08/2026

Djamila – die schönste Liebesgeschichte der Welt? ❤️
… weil sie von einer Liebe erzählt, die sich über gesellschaftliche Erwartungen hinwegsetzt und Freiheit, Mut und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Die wahre Liebe verlangt nicht, dass wir bleiben, wo wir hingehören sollen – sondern dass wir den Mut haben, dorthin zu gehen, wo wir wirklich hingehören. Genau darin liegt für uns persönlich auch die Kraft dieser Geschichte: sie macht Mut, frei zu sein und Verantwortung für die eigene Entscheidung und das eigene Leben zu übernehmen. So wie wir das tun.
1960 erschien „Djamila“ des kirgisischen Autors Tschingis Aitmatow in Ost-Berlin auf Deutsch. 1962 folgte die Ausgabe im Frankfurt/Main; später war das Buch in der DDR sogar zur Pflichtlektüre an Schulen. So wurde die Geschichte zu einem Stück gemeinsamer Literaturgeschichte zwischen Kirgistan und Deutschland und Aitmatow, der „literarische Brückenbauer“, starb 2008 in Nürnberg. Heute ist er in der Nähe von Bischkek begraben und wir können Euch nur ans Herz legen, die Geschichte zu lesen:
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Als wir 2019 das erste Mal in Kirgistan waren, haben wir einige Pläne fürs „nächste Mal“ geschmiedet. Nun, 7 Jahre späte...
16/08/2026

Als wir 2019 das erste Mal in Kirgistan waren, haben wir einige Pläne fürs „nächste Mal“ geschmiedet. Nun, 7 Jahre später, haben wir einen Kulturschock erlitten - und unsere Pläne geändert:

Der Pamir Highway endet oder beginnt in Osch, Kirgistan. Wir waren 2019 schonmal in Kirgistan und hatten für „das nächste Mal“ noch einige Dinge offen. Nun ist „das nächste Mal“ und wir waren völlig geschockt davon, wie sich das Land in nur sieben Jahren verändert hat. Nach über eine W...

Ein „Balbal“, zwei „Balbale“ 🤣 Das Wort kannten wir auch nicht, wir haben aber bis zum Yssyk Köl See auch noch nie einen...
15/08/2026

Ein „Balbal“, zwei „Balbale“ 🤣 Das Wort kannten wir auch nicht, wir haben aber bis zum Yssyk Köl See auch noch nie einen „Balbal“, ein „Steinmännchen“ der Turkvölker, gesehen. Die Figuren sind von kniehoch bis übermenschlich groß und hatten vor 1000-1500 Jahren eine Aufgabe, über die man sich heute nicht ganz sicher ist: Totenwächter? Grabsteine? Feinde? Denkmäler? Nichts genaues weiß man nicht. Was sie aber bis heute sind: interessante Stelen mit den unterschiedlichsten, eindeutigen Gesichtszügen der Turkvölker Zentralasiens.

Vor 6 Jahren saßen wir in Taschkent auf einem Sofa und haben per Telefon unseren Passat „Hans“ gekauft. Ungesehen. Und v...
14/08/2026

Vor 6 Jahren saßen wir in Taschkent auf einem Sofa und haben per Telefon unseren Passat „Hans“ gekauft. Ungesehen. Und vor ein paar Wochen sind wir mit Hans zu genau diesem Sofa gefahren:

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